Reisen: Warum in die Ferne schweifen?

Buch von Doris Dörrie: „Die Heldin reist“

Doris Dörrie ist eine deutsche Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Wir kennen keinen ihrer Filme und ein Buch von ihr haben wir auch noch nicht gelesen. Im Diogenes Verlag, Zürich erschien nun ihr Buch „Die Heldin reist“. Die Zeit berichtet hier darüber: „Unterwegs zu sein war mein Idealzustand, unterwegs fühlte ich mich von mir selbst befreit, und gleichzeitig träumte ich unbeirrt weiter davon, in der Fremde eine andere, bessere Version meiner selbst zu werden“…

Das Gute liegt also in der Ferne? Das glauben viele Menschen und deshalb reisen sie. Wir auch, bis wir vor vielen Jahren das Reisen eingestellt haben. Von heute auf Morgen, einfach so. Das Gute in der Ferne ist eine Illusion, wir fliehen aus dem Alltag, in dem wir das Gute anscheinend nicht finden. traveLink – warum wir nicht mehr reisen: „Doch das war irgendwie drogenhaft: Wir wollten ständig mehr davon, waren süchtig nach neuen Begegnungen und Erlebnissen. Wir waren ständig auf der Suche nach neuen, unbekannten Highlights.“ Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

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