Eat: Japan – Kobe-Steak mit dicker, knuspriger Kruste

Sehr seltene Art der Zubereitung

Das Kobe-Rind bezeichnet Rinder aus der japanischen Region um Kōbe. Es ist keine eigene Hausrindrasse, sondern eine Herkunftsbezeichnung für die Rasse der Tajima-Rinder. Die Rinder werden außerhalb Japans auch als Wagyū bezeichnet, was jedoch eine Sammelbezeichnung ist, unter die außer den Tajima-Rindern auch andere japanische Rinderrassen fallen. Das Fleisch der Rinder hat eine besonders mürbe Struktur und eine exzellente Marmorierung mit feinen Fettäderchen. Dieses Rindfleisch ist das am stärksten marmorierte Fleisch aller Rinderrassen. Außerdem hat das Fleisch den geringsten Anteil gesättigter Fettsäuren.

Um das Kobe-Rind ranken sich verschiedenste Mythen und Geschichten. So würden die Rinder massiert werden und erhielten Bier. Massiert werden die Kobe-Rinder nur, wenn die natürlichen Auslaufflächen nicht ausreichen, was die Entstehung der Fett-Marmorierung unterstützen soll. Der Mythos, dass die Rinder Bier erhalten, kommt daher, dass diesen ein Futtermix aus Biertreber-Silage, Soja, Reisstroh, Mais, Gerste, Weizenkleie und Quellwasser zugeführt wird.

Diesen Futtermix erhalten die Kobe-Rinder 20 bis 22 Monate lang, nachdem sie sich acht bis zehn Monate in kleinen Herden auf der Weide bewegt und ernährt haben. Tatsache ist auch, dass Rinder aus Kōbe im Schnitt dreimal so viel Zeit wie ein herkömmliches Rind erhalten, bis sie schlachtreif sind. Bis dahin werden in der Regel keine künstlichen Wachstumshormone oder Antibiotika verwendet. Auch sind die Rinder in der Regel kleiner bzw. leichter als normale Fleischrinder. Das allein macht die Haltung aufwendig und teuer. [Wiki]

“Es ist selten, in Japan einen Koch zu finden, der ein Steak mit einer dicken, knusprigen und karamellisierten Kruste zubereitet. Sobald das Steak die Oberfläche des Teppanyaki berührt, ist die höhere als normale Hitze zu sehen. Normalerweise bekommt man in Japan ein bei mittlerer Hitze zubereitetes Steak mit einer eher weichen Oberfläche, die den westlichen Besucher eher an „heißes Sushi“ als an ein traditionelles saftiges Stück Steak erinnert.”

Link: traveLink auf Mastodon

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