Bali: Dengue-Fieber – Achtung vor den Moskitos

Anzahl der Fälle im balinesischen Bezirk Bangli ist im März 2024 um 65 % gestiegen

Das Denguefieber auch Dandyfieber, Polkafieber, Knochenbrecherfieber, Siebentagefieberund kurz Dengue ist eine Krankheit, deren Ursache eine Infektion mit dem Dengue-Virus ist. Bei dem Virus handelt es sich um ein 40 bis 60 nm großes, behülltes RNA-Virus mit positiver Polarität aus der Familie der Flaviviren.

Das Virus wird durch den Stich einer Stechmücke übertragen und ist in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet. Die einzigen bekannten Wirte des Virus sind Primaten und verschiedene Stechmückenarten. Es existieren vier verschiedene Serotypen (Untergruppen) des Virus, die innerhalb der letzten 2000 Jahre in Asien sehr wahrscheinlich unabhängig voneinander von Primaten auf den Menschen übersprangen. Seit dem Zweiten Weltkrieg und der folgenden Globalisierung ist das Denguefieber unter anderem durch die Verbreitung seines Überträgers auf dem Vormarsch und wird oft auch als emerging disease (sich ausbreitende Krankheit) bezeichnet.Bei Denguefieber handelt es sich um die sich am schnellsten ausbreitende virale von Stechmücken übertragene Krankheit; die Fallzahlen haben sich von 1960 bis 2010 verdreißigfacht.

Die Krankheit äußert sich häufig mit unspezifischen Symptomen oder solchen, die einer schweren Grippe ähneln; es kann aber auch zu inneren Blutungen kommen. Bei einem schweren Krankheitsverlauf können ein sogenanntes „hämorrhagisches Denguefieber“ (DHF) oder ein Dengue-Schock-Syndrom (DSS) auftreten, die beide zum Tode führen können. Die WHO schätzt, dass jährlich 50 bis 100 Millionen Personen erkranken, 500.000 Personen einen schweren Krankheitsverlauf durchleiden und 22.000 Personen an Denguefieber sterben; die meisten der Todesopfer sind Kinder. Wissenschaftler berichteten im April 2013 in der Zeitschrift Nature, dass sich tatsächlich aber laut ihren Untersuchungen jährlich rund 390 Millionen Menschen mit dem Erreger des Dengue-Fiebers infizierten.

Die wichtigsten Überträger der Denguefieberviren sind die Weibchen der Gelbfiebermücke und der sich auch in Europa ausbreitenden Asiatischen Tigermücke. In bestimmten Regionen kommen weitere Mückenarten als Überträger von Denguefieber infrage, z. B. die Polynesische Tigermücke im südlichen Pazifik oder Aedes scutellaris in Neuguinea. Bei anderen Mückenarten wurde ebenfalls eine Eignung zur Erregerübertragung gezeigt.

Wie bei anderen von Stechmücken übertragenen Arboviren wird das Dengue-Virus von einer weiblichen Stechmücke, die das Blut einer infizierten Person saugt, aufgenommen. Dabei gelangen die Viren in den Magen der Mücke und falls die Viruskonzentration hoch genug ist, können die Virionen die Magenepithelzellen befallen und sich dort vermehren. Von dort gelangen sie ins Hämozöl (das Blutsystem der Mücke) und weiter in die Speicheldrüsen. Wenn die Mücke das nächste Mal Blut saugt, injiziert sie ihren Speichel in die Wunde, womit das Virus in den Blutkreislauf des gestochenen Primaten gelangt. Es gibt auch Hinweise für eine vertikale Infektion des Dengue-Virus, also die Übertragung von der weiblichen Mücke auf ihr Gelege und damit die Larven. Diese Infektion der Vektoren ohne vorherige Blutmahlzeit scheint bei der Aufrechterhaltung eines Virusreservoirs zwischen einzelnen Ausbrüchen eine Rolle zu spielen.

Denguefieber ist in tropischen und subtropischen Gebieten endemisch, wobei 75 % der globalen Fälle von Dengue auf die Region Asien/Pazifik entfallen. Zu den Hauptverbreitungsgebieten gehören Lateinamerika, Zentralafrika, Indien, Südostasien, Teile des Pazifiks (u. a. Neukaledonien und Hawaii[16]) und der Süden der USA.

Weltweit lebt ungefähr die Hälfte aller Menschen in endemischen Gebieten, und die offiziellen Schätzungen der WHO belaufen sich auf jährlich 50 bis 100 Millionen Erkrankungen, 500.000 schwere Krankheitsverläufe und 22.000 Todesfälle. In Asien entfallen über 90 % der schweren Erkrankungen auf Kinder. Laut Angaben der WHO hat sich die Zahl der Erkrankungen von 2000 bis 2010 ungefähr verdoppelt. Laos und die Philippinen seien von dieser Entwicklung besonders betroffen. Anfang September 2023 rief Guatemala für zunächst drei Monate den Gesundheitsnotstand aus – hier sei es in den vergangenen Monaten zu mindestens 22 Todesfällen gekommen. Seit Januar 2023 wurden über 12.000 Infektionen gemeldet, die Zahlen stiegen weiter an. [Wiki]

The Bali Sun schreibt in diesem Artikel über das Dengue-Fieber auf Bali: “Touristen auf Bali werden vor einem leichten Anstieg der gemeldeten Dengue-Fälle gewarnt. Die Zahl der gemeldeten Dengue-Fieber-Fälle im balinesischen Bezirk Bangli ist im März 2024 um 65 % gestiegen. Die Regentschaft Bangli ist bei Touristen vor allem als Heimat von Kintamani, dem Batur-See, dem Berg Batur und vielen agrotouristischen Kaffeeplantagen bekannt. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle von Dengue-Fieber in Bangli erreichte im letzten Monat 119.”

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Bali: Video über die Kosten auf der Insel der Götter

Essen vom Warung bis zum High Class Restaurant

Mittlerweile ist der Tourismus der wichtigste Devisenbringer. Bali ist die am häufigsten besuchte Touristeninsel Indonesiens. Die Insel deckt wesentliche Teile ihres Haushalts mit Mitteln aus dem Fremdenverkehr. Heute kommen etwa vier Millionen Besucher jährlich. Trotzdem hat Bali auch jenseits des Tourismus immer seine eigenständige kulturelle Identität bewahrt. Von den etwa 5000 Tanz- und Gamelangruppen, die regelmäßig ihre religiösen Zeremonien abhalten, sind nur wenige ausschließlich für die Touristen aktiv. Einige Orte wie Kuta, Legian und Seminyak haben sich im Laufe der letzten Jahre stark „verwestlicht“. Die meisten Touristen kommen aus Indonesien, Australien, Japan, China, Russland und den Niederlanden. [Wiki]

What’s NEXT ?! berichtet in diesem Video über die Kosten auf Bali. Vom Essen, Aktivitäten über die Unterkünfte und die Transportkosten.

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Bali: Die Kunst des Silberschmiedens

Schönheit aus wertvollem Metall

Bali ist eine zu Indonesien gehörende Insel im Indischen Ozean mit einem tropisch warmen Durchschnittsklima. Hauptstadt der Insel ist Denpasar. Mit einer Fläche von 5590 km² ist Bali die mit Abstand größte Insel der gleichnamigen Provinz. Bei der Volkszählung 2020 hatte Bali rund 4,3 Millionen Einwohner.

Bali ist die einzige Region außerhalb Indiens, Nepals und Mauritius’ mit einer hinduistischen Bevölkerungsmehrheit. Die meisten Balinesen bekennen sich zur Hindu-Dharma-Religion, der balinesischen Glaubensform des Hinduismus. Einzug hielt der Hinduismus in Bali im 8. bis 9. Jahrhundert. Religiöse Riten und Feste begleiten die Menschen von der Geburt bis zum Tod und über den Tod hinaus. Sie sind Grundlage des Zusammenhalts von Familie und Dorfgemeinschaft. Religiöse Riten werden wirksam bei der Gründung eines Dorfes, sie ordnen das Familienleben und sind die ethischen Leitlinien des ganzen Volkes. Feiertage, Volksvergnügungen und Versammlungen werden stets von einer Tempelzeremonie eingeleitet.

Die Herstellung von Kunst-Gegenständen verteilt sich hauptsächlich auf folgende Gemeinden:

Ubud, künstlerisches Zentrum Balis (Malerei)
– Celuk, Dorf der Silberschmiede
– Mas, Dorf der Holzschnitzer
– Batubulan, Dorf der Bildhauer

[Wiki]

Indonesia expat berichtet hier über die Kunst des Silberschmiedens auf Bali: “Die Geschichte der Silberschmiedekunst auf Bali reicht Jahrhunderte zurück, und das Handwerk wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die balinesischen Silberschmiede lassen sich von ihrem reichen kulturellen Erbe inspirieren, indem sie Elemente der hinduistischen Mythologie, der Natur und des Alltagslebens in ihre Entwürfe einfließen lassen.”

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Tourismus: Bali ist das Top-Reiseziel für Paare im Jahr 2024

Das meint Travel + Leisure

Bali ist eine zu Indonesien gehörende Insel im Indischen Ozean mit einem tropisch warmen Durchschnittsklima. Hauptstadt der Insel ist Denpasar. Mit einer Fläche von 5590 km² ist Bali die mit Abstand größte Insel der gleichnamigen Provinz. Bei der Volkszählung 2020 hatte Bali rund 4,3 Millionen Einwohner.

Mittlerweile ist der Tourismus der wichtigste Devisenbringer. Bali ist die am häufigsten besuchte Touristeninsel Indonesiens. Die Insel deckt wesentliche Teile ihres Haushalts mit Mitteln aus dem Fremdenverkehr. Heute kommen etwa vier Millionen Besucher jährlich. Trotzdem hat Bali auch jenseits des Tourismus immer seine eigenständige kulturelle Identität bewahrt. Von den etwa 5000 Tanz- und Gamelangruppen, die regelmäßig ihre religiösen Zeremonien abhalten, sind nur wenige ausschließlich für die Touristen aktiv.

Einige Orte wie Kuta, Legian und Seminyak haben sich im Laufe der letzten Jahre stark „verwestlicht“. Die meisten Touristen kommen aus Indonesien, Australien, Japan, China, Russland und den Niederlanden. [Wiki]

Travel + Leisure erklärt die Insel der Götter zur Top-Destination für Paare im Jahr 2023. Hier die Begründung: “Spazieren Sie Hand in Hand an den weißen Sandstränden im Süden der Insel oder an den schwarzen Vulkansandstränden an der Nord- und Ostküste. Neben historischen Tempeln und Heiligtümern gibt es auf Bali auch jede Menge erstklassige Resorts, Yogakurse, Spas und australisch angehauchte Cafés, die Sie auf Ihrer Reise besuchen sollten.”

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Bali: Russischer Tourist läuft Amok – aus Liebeskummer

Restaurant mit Axt verwüstet

Seminyak ist indonesisches Kelurahan (“Dorf”) im Distrikt Kuta im Regierungsbezirk Badung. Es ist ein Touristen- und Wohngebiet an der Westküste der indonesischen Insel Bali, nördlich von Legian. 2020 lebten hier fast 4000 Menschen. Ursprünglich eine separate Gemeinde, ist dies nun ein Teil des Kecamatan Kuta, dessen Preise für Unterkünfte allerdings zu den höchsten in Bali gehören. Aufgrund seiner hohen Dichte an Einkaufsläden sowie Warungs und Restaurants, stieg Seminyak zusammen mit Legian und Kuta, die durch die gleiche Hauptstraße – die übergreifend Jalan Legian genannt wird – verbunden werden, zum beliebtesten Touristenort Balis auf. [Wiki]

Sturzbetrunken hat ein Russe ein Restaurant in Seminyak auseinander genommen. Auslöser war eine gescheiterte Liebesbeziehung zu einer Einheimischen. Er lebte seit sechs Jahren auf Bali. The Bali Times berichtet hier über den Vorfall: “He damaged the display window, furnishings, locks, and staircase of Capri Bali Restaurant, resulting in an estimated loss of Rp 10 million.”

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Korruption auf Bali: Wow, wir haben eine neue Tourist Tax – aber wohin mit dem Geld wissen wir noch nicht

Reisende erhalten Ermäßigungen für die Zahlung der Touristensteuer auf Bali

Bali hat neu eine Touristen-Einreisegebühr von ca. 10 U$ eingeführt. Wofür diese verwendet werden soll, ist offensichtlich noch nicht ganz klar. So, so Reisende erhalten also Ermäßigungen, aber der amtierende Gouverneur hat noch nicht alle Einzelheiten des Rabattsystems bekannt gegeben. Aber er sagte, dass diese Rabatte in Zusammenarbeit mit den Managern der Reiseziele auf Bali an natürlichen, kulturellen und von Menschenhand geschaffenen Orten gewährt werden. The Bali Sun berichtet hier darüber.

Der amtierende Gouverneur von Bali ist sehr großzügig, aber von wessen Tasche in wessen Tasche dann endgültig das Geld fließen soll? Darüber befragt er aktuell womöglich die Götter. Aber wie auch immer: Hauptsache, das Geld fließt. Korruption auf Bali? Ach noe.

Wir haben Korruption am eigenen Leib auf Bali erfahren, sei es am Flughafen oder auf der Strasse. Money For Nothing.

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Medien: The Bali Sun ist ab sofort hinter einer Paywall

Ende mit freien Inhalten

Nachdem zum 31. Dezember 2023 Coconut eingestellt wurde, ist The Bali Sun ab jetzt nur noch gegen Bezahlung lesbar:

“We are all kinds of excited to announce that our new The Bali Sun Premium membership is LIVE! We have been hustling hard behind the scenes and are buzzing to finally be able to share this with you all. The Bali Sun Premium has been designed with YOU, our loyal and engaged readers in mind.”

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Tourismus: Australien warnt vor Reisen nach Bali wegen Wahlen

Australische Touristen werden vor einem Besuch auf Bali in diesem Monat gewarnt

The Bali Sun berichtet hier über die Warnung von Smartraveler, dem australischen Travel Advice Bureau: “In der Warnung wird darauf hingewiesen, dass Touristen “mit Verkehrsbehinderungen und eingeschränktem Zugang zu Orten rechnen müssen, wenn Proteste stattfinden. Vermeiden Sie Proteste und Demonstrationen und beobachten Sie die lokalen Medien, um sich auf dem Laufenden zu halten. Die abschließende Empfehlung lautet: “Aufgrund der Sicherheitsrisiken ist in Indonesien insgesamt ein hohes Maß an Vorsicht geboten. In einigen Gebieten gilt ein höheres Maß.”

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Bali: Leiter der Polizei warnt vor Kriminalität in Kuta

Touristen werden gewarnt, in diesem Bali Resort jetzt besonders vorsichtig zu sein

Kuta ist eine Stadt auf der indonesischen Insel Bali südlich von der Hauptstadt Denpasar. Kuta ist bekannt für seinen kilometerlangen, breiten Sandstrand, dessentwegen sich die Stadt zu einem Zentrum des westlichen Pauschaltourismus entwickelte. Der Sandstrand Kutas eignet sich gut zum Surfen, aufgrund der starken Brandung jedoch nur eingeschränkt zum Schwimmen. Das Stadtbild ist vor allem durch Hotels, Geschäfte im touristischen Stil und Diskotheken geprägt. Daher hat Kuta sich im Laufe der letzten Jahre stark „verwestlicht“, vor allem in der Umgebung der Hauptgeschäftsstraße Jalan Legian. Die meisten Touristen kommen aus Australien, Indonesien, Deutschland, Japan, China, den Niederlanden, Indien und Malaysia. Der Internationale Flughafen Balis Denpasar Ngurah Rai International Airport liegt unmittelbar südlich von Kuta. [Wiki]

The Bali Sun berichtet hier über die Warnung vor Kriminalität in Kuta. “Auf einer Pressekonferenz in Kuta sagte der Leiter der Polizei von Kuta, AKP Ketut Agus Pasek Sudina, er sei wütend über das Vorgehen einer Gruppe von Straßenräubern, die in diesem Gebiet operieren.”

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