Travel: Video – 3 Tage in der schönsten Stadt Japans – Das solltest du in Kyoto nicht verpassen

Die schönsten Tempel & Kimono Rental – Ein Guide für das erste mal in Kyoto

Kyōto ist eine der geschichtlich und kulturell bedeutendsten Städte Japans. Sie liegt im Südwesten der japanischen Hauptinsel Honshū im Ballungsgebiet Kansai. Beide Schriftzeichen des heutigen Stadtnamens werden alleine jeweils „Miyako“ gelesen und bedeuten im Japanischen wörtlich „kaiserliche Residenz“. In der heutigen sinojapanischen Lesung entspricht die Silbe „Kyō-“ einer Go-on-Lesung und die Silbe „-to“ einer Kan-on-Lesung.

Kyōto war von 794 bis 1868 Sitz des kaiserlichen Hofes von Japan und ist heute der Verwaltungssitz der Präfektur Kyōto. 14 Tempel und Shintō-Schreine wurden zusammen mit drei anderen in den benachbarten Städten Uji und Ōtsu 1994 zum UNESCO-Welterbe Historisches Kyōto erklärt. Kyōto liegt etwa 400 km südwestlich von Tokio im mittleren Westen der japanischen Hauptinsel Honshū, etwa zehn Kilometer südwestlich des Biwa-Sees und ca. 40 km von Osaka entfernt. Durch die Lage in einem nur nach Süden offenen Talkessel staut sich die schwüle Luft im Sommer; der Nordteil der Stadt wird im Winter erheblich kälter als die benachbarten Städte Osaka und Kōbe. Anders als letztere ist Kyōto aber durch die bis über 1000 Meter hohen Berge vor Taifunen weitgehend geschützt und auch kaum hochwassergefährdet.

Die Stadt ist nach der klassischen chinesischen Geomantie schachbrettartig angelegt. Das Zentrum und der Süden sind das wirtschaftliche Herz der Stadt. Die touristischen Sehenswürdigkeiten befinden sich teilweise im Zentrum; ein Großteil der berühmten Tempel liegt jedoch im Nordosten und Nordwesten der Stadt oder auf Berghängen in der Umgebung. [Wiki]

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Eat: Video – Seltenes Yamagata Wagyu Beef – Teppanyaki in Japan

Fleisch in einer sehr feinen Marmorierung im Restaurant Hasu in Osaka

Teppanyaki sind Gerichte der japanischen Küche, die auf einer Stahlplatte direkt bei Tisch zubereitet werden. Teppan sind in entsprechenden Restaurants in die Zubereitungsflächen am Tresen integriert oder direkt in die Gästetische eingelassen. Viele japanische Haushalte haben eine portable Heizplatte. Äußerlich ähnelt der Teppan der Plancha. Auf beiden Grills wird mit indirekter Hitze gearbeitet.

Die ursprüngliche Herkunft von den auf der Stahlplatte zubereiteten Gerichten ist nicht gesichert. Nach einer Theorie kam die Zubereitungstechnik vor rund 500 Jahren durch die spanischen Piraten nach Japan. Sie sollen keine Töpfe auf ihren Schiffen gehabt haben, weswegen sie einfach eine Eisenplatte erhitzten. Auf ihr bereiteten sie sich warme Speisen zu, insbesondere Fisch. Gesichert ist, dass Misono in Kobe das erste japanische Restaurant war, in dem ein Koch vor den Augen der Gäste auf einer heißen Platte Gerichte zubereitete. Von dort verbreitete sich Teppanyaki auf ganz Japan. Auch Europäer und Nordamerikaner fanden Gefallen daran, weswegen es sich in diesen Regionen der Welt etabliert hat.

Heutzutage ist das Grillen auf Platten aus nichtrostendem Stahl (Teppanyaki) besonders in Japan verbreitet. Über japanische Restaurants hat es sich auch nach Europa und weltweit ausgedehnt. Zentraler Bestandteil des Grillverfahrens ist das Zubereiten von Speisen vor den Augen der Gäste. Das Kochen wird so zu einem geselligen Ereignis. Unter gesundheitlichen Aspekten ist der besonders geringe Fettverbrauch sowie die hygienisch einfache Reinigung der Grillplatte hervorzuheben. [Wiki]

Wagyū, manchmal auch „Wagyū-Rind“, ist eine Bezeichnung mehrerer Rinderrassen japanischen Ursprungs. Wagyū heißt übersetzt schlicht „japanisches Rind“, wobei hiermit nur die Rinder der japanischen Rassen gemeint sind. Das Wagyū-Rind ist als Kobe-Rind sehr bekannt, was insofern eine nicht ganz richtige Bezeichnung ist, da nur das Fleisch der Wagyū-Rinder, die in der japanischen Region Kōbe geboren, aufgezogen, gemästet und geschlachtet wurden, die Bezeichnung Kobe tragen darf. Vergleichbar ist dies mit Champagner oder Nürnberger Lebkuchen. Von in Japan insgesamt rund 774.000 geschlachteten Wagyū-Rindern durften 2009 nur 3066 als Kobe-Fleisch deklariert werden.

In Kombination mit dem seltenen Vorkommen und der langsamen Mast ist das Fleisch der Wagyū-Rinder nicht nur eine Delikatesse, sondern darüber hinaus ein gefragtes Luxusprodukt. Für reinrassige Wagyū-Rinder werden Preise im fünfstelligen Euro-Bereich erzielt. Das Kilogramm Wagyū-Fleisch kann je nach Herkunft und Teilstück bis weit über 1000 Euro kosten. Erst in den letzten Jahren bieten auch Feinschmeckerlokale Steakgerichte vom Wagyū-Rind an, die angesichts der Einkaufspreise bei rund 50 Euro liegen.

Anders als bei anderen Rindern ist das Fett im Fleisch der Wagyū-Rinder nicht punktuell, sondern gleichmäßig in sehr feiner Marmorierung im Muskelfleisch verteilt.

Der Export von Wagyū-Fleisch, lebenden Rindern, Embryonen oder Samen aus Japan ist erst seit Mitte Juli 2014 möglich. Die heutige Population außerhalb Japans stammt von Tieren ab, die zu wissenschaftlichen Zwecken Mitte der 1990er Jahre in die USA exportiert wurden. Die größten Wagyū-Rinder-Herden außerhalb Japans befinden sich in den USA, Australien und Kanada. In Europa wird das Wagyū-Rind nur von wenigen Züchtern gehalten, in Deutschland kamen erst 2006 die ersten Wagyū-Tiere zur Welt. Im Jahr 2017 waren in Deutschland 140 Züchter und Halter im Wagyu-Verband organisiert, 2019 waren es 190. [Wiki]

“Ein Besuch im Hasu in Osaka, um 330 g Yamagata A5 Wagyu und gegrilltes Gemüse zu essen.”

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Travel: Video – Nara in Japan

Die schönsten Tempel, Mochi Show & Wilde Rehe

Nara ist eine Großstadt und Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur Nara im Süden der japanischen Hauptinsel Honshū. In Nara gibt es mehrere Universitäten. Wirtschaftlich bedeutend sind die Textil- und Nahrungsmittelindustrie.

Nara war in der Nara-Zeit von 710 bis 784 unter dem Namen Heijō-kyō die Hauptstadt Japans. Aus dieser Zeit stammen die meisten der großen Tempelanlagen. Zwar verlor die Stadt nach der Verlegung der Hauptstadt nach Kyōto an Bedeutung, die buddhistischen Tempel und Shintō-Schreine jedoch bauten ihre Macht schrittweise aus und überstanden bis heute.

Wegen seiner vielen alten und gut erhaltenen Tempel gehört Nara mit zu den bedeutendsten touristischen Zielen in Japan. Mehrere Tempel, Schreine und Ruinen in und um Nara sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, darunter Tōdai-ji, Hokke-dō, Kōfuku-ji, Kasuga-Taisha, Gangō-ji, Yakushi-ji, Tōshōdai-ji und die Überreste des Heijō-Palastes. Ein weiterer bekannter Tempel ist der Ryōsen-ji. Sehenswert sind das Nationalmuseum Nara sowie der Nara-Park mit den Sikahirschen. [Wiki]

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Japan: Video – Secret Café im Bambuswald & Kirschblüten in Kamakura

Dieser Tagestrip aus Tokio ist ein Muss

Kamakura ist eine Stadt in der japanischen Präfektur Kanagawa. In Kamakura befinden sich zahlreiche buddhistische Tempel und Shintō-Schreine. Am bekanntesten ist der Kōtoku-in mit der ab 1252 errichteten monumentalen Bronzestatue des Amida-Buddha, gewöhnlich „Daibutsu“ genannt. 1498 zerstörte ein Tsunami den ungefähr 860 m vom Strand entfernten Tempel und die den Großen Buddha umgebende Halle, seitdem steht die Figur frei.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind u. a. der Tōkei-ji (ein Nonnenkloster, in dem scheidungswillige Frauen Zuflucht fanden), der Tsurugaoka-Hachiman-Schrein, das Meigetsu-in mit seinen Hortensien, die Statue Ōfuna-Kannon und der Tempel Hase-dera. Weitere bekannte Schreine sind der Zeniarai-Benzaiten-Ugafuku-Schrein sowie der Zeniarai-benten-Ugafuku-jinja, der in einer Berggrotte eingerichtet wurde. Verehrt wird die Göttin Benzaiten zusammen mit Ugafuku. Der Zusatz Zeniarai bedeutet Geldwaschen (in der dortigen Quelle), das zu Reichtum verhelfen soll. [Wiki]

“Nur eine Stunde von Tokyo entfernt findet ihr Kamakura. Ein süßer Ort voller Tempel, einem Bambuswald mit Café und dem Strand direkt um die Ecke.”

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Rail: Video – Mit dem Shinkansen durch Japan

Der schnellste Zug Japans kommt immer pünktlich

Shinkansen ist sowohl der Name des Streckennetzes japanischer Hochgeschwindigkeitszüge der verschiedenen JR-Gesellschaften als auch der Züge selbst.

Im ursprünglichen Sinn ist Shinkansen der Name des ab 1964 eingeführten Schnellfahrstreckennetzes, das nicht in der sonst üblichen Kapspur, sondern in Normalspur neu angelegt wurde, und nicht der Züge selbst. Er wird aus den Schriftzeichenshin für „neue“, kan für „Stamm/Haupt-“, sen für „Strecke, Linie“ gebildet und bezeichnet damit die Rückgratfunktion für das übrige Eisenbahnnetz, über das die japanischen Großstädte mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 320 km/h verbunden werden. Tatsächlich wird der Begriff aber auch synonym für die Züge verwendet und subsumiert dabei unterschiedliche Baureihen und die in Japan üblichen Namen für die angebotenen Expresszugverbindungen… [Wiki]

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Japanische Legende: Jesus lebte und starb im Dorf Shingo

Sein Name lautete Daitenku Taro Jurai

Im Dorf Shingō befindet sich die angebliche Ruhestätte Jesu, das “Grab Christi” (Kirisuto no haka), und der Wohnsitz der letzten Nachkommen Jesu, der Familie von Sajiro Sawaguchi. Nach diesen Behauptungen starb Jesus Christus nicht am Kreuz von Golgatha. Stattdessen nahm ein Mann, der angeblich sein Bruder war, Isukiri, seinen Platz am Kreuz ein, während Jesus über Sibirien in die Provinz Mutsu im Norden Japans floh. In Japan änderte Jesus seinen Namen in Torai Tora Daitenku und wurde ein Knoblauchbauer. In Japan heiratete Jesus angeblich eine Frau namens Miyuko, mit der er drei Kinder, allesamt Töchter, zeugte. Die älteste Tochter heiratete in die Familie Sawaguchi ein, von der behauptet wird, sie stamme direkt von Jesus ab, was durch bestimmte nicht-japanische körperliche Merkmale belegt wird. Nach seinem Tod im Alter von mehr als 100 Jahren soll Jesus in einem der beiden Grabhügel des Dorfes beigesetzt worden sein. Ein Überbleibsel des gekreuzigten Isukiri, nämlich Isukiris Ohr, und eine Haarlocke, die seiner Mutter gehörte, sollen in dem anderen Grabhügel begraben worden sein. [Wiki]

Jedes Jahr pilgern Tausende zum Grab eines Wanderhirten, der sich vor zwei Jahrtausenden in einer abgelegenen Ecke Nordjapans niedergelassen hatte. Er zeugte mit einer Bauerntochter namens Miyuko drei Töchter und starb im biblischen Alter von 106. In dem Bergdorf Shingo kennt man ihn unter dem Namen Daitenku Taro Jurai. Der Rest der Welt kennt ihn als Jesus Christus. [SZ]

Laut der Familie von Sajiro Sawaguchi war es nicht Jesus Christus, der auf Golgatha am Kreuz starb, sondern sein Bruder Isukiri. Jesus floh über Sibirien und Alaska nach Japan in die Provinz Mutsu in Tohoku . Bei sich hatte er eine Locke seiner Mutter Maria und ein Ohr von Isukiri. In Japan ließ sich Jesus mit einer japanischen Frau und drei Töchtern dort nieder, wo heute Shingo liegt. Er arbeitete als Reisbauer, reiste und lernte, bis er im Alter von 106 Jahren starb. [japan.travel]

Über der verschneiten Dorfstraße prangt ein blauweißes Hinweisschild: „Zum Grab von Christus“. Doch nein, das hier ist nicht der Nahe Osten, sondern der Ferne. Genauer gesagt Shingo, ein kleines von Reisfeldern, idyllischen Bergwäldern und Apfelbäumen umgebenes 3000-Seelen-Dorf im hohen Norden Japans. Der sieben Autostunden von Tokio entfernte Ort lockt Besucher nicht nur mit Delikatessen wie Knoblaucheis, sondern auch mit einer erstaunlichen Legende. [Focus]

Und das kam so: «Jesus kam im Alter von 21 Jahren nach Japan»,erläutert der Dorfbeamte Norihide Nagano. So stehe es in einerSchriftrolle, die 1935 in einem Schrein der fernen Provinz Ibarakigefunden worden sei, zusammen mit Jesus’ «Testament». Und darin heiße es, dass Herr Christus 12 Jahre in Japan mit religiösen Studienverbrachte und auch die Sprache lernte. [Mitteldeutsche Zeitung]

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Eat: Japan – Kobe-Steak mit dicker, knuspriger Kruste

Sehr seltene Art der Zubereitung

Das Kobe-Rind bezeichnet Rinder aus der japanischen Region um Kōbe. Es ist keine eigene Hausrindrasse, sondern eine Herkunftsbezeichnung für die Rasse der Tajima-Rinder. Die Rinder werden außerhalb Japans auch als Wagyū bezeichnet, was jedoch eine Sammelbezeichnung ist, unter die außer den Tajima-Rindern auch andere japanische Rinderrassen fallen. Das Fleisch der Rinder hat eine besonders mürbe Struktur und eine exzellente Marmorierung mit feinen Fettäderchen. Dieses Rindfleisch ist das am stärksten marmorierte Fleisch aller Rinderrassen. Außerdem hat das Fleisch den geringsten Anteil gesättigter Fettsäuren.

Um das Kobe-Rind ranken sich verschiedenste Mythen und Geschichten. So würden die Rinder massiert werden und erhielten Bier. Massiert werden die Kobe-Rinder nur, wenn die natürlichen Auslaufflächen nicht ausreichen, was die Entstehung der Fett-Marmorierung unterstützen soll. Der Mythos, dass die Rinder Bier erhalten, kommt daher, dass diesen ein Futtermix aus Biertreber-Silage, Soja, Reisstroh, Mais, Gerste, Weizenkleie und Quellwasser zugeführt wird.

Diesen Futtermix erhalten die Kobe-Rinder 20 bis 22 Monate lang, nachdem sie sich acht bis zehn Monate in kleinen Herden auf der Weide bewegt und ernährt haben. Tatsache ist auch, dass Rinder aus Kōbe im Schnitt dreimal so viel Zeit wie ein herkömmliches Rind erhalten, bis sie schlachtreif sind. Bis dahin werden in der Regel keine künstlichen Wachstumshormone oder Antibiotika verwendet. Auch sind die Rinder in der Regel kleiner bzw. leichter als normale Fleischrinder. Das allein macht die Haltung aufwendig und teuer. [Wiki]

“Es ist selten, in Japan einen Koch zu finden, der ein Steak mit einer dicken, knusprigen und karamellisierten Kruste zubereitet. Sobald das Steak die Oberfläche des Teppanyaki berührt, ist die höhere als normale Hitze zu sehen. Normalerweise bekommt man in Japan ein bei mittlerer Hitze zubereitetes Steak mit einer eher weichen Oberfläche, die den westlichen Besucher eher an „heißes Sushi“ als an ein traditionelles saftiges Stück Steak erinnert.”

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Go: Ein Tag in Tokio, Japan

One day in Tokyo – food and more

Tokio hat ein sehr gut ausgebautes U-Bahn-Netz. Auf jeder Station gibt es einen großen Plan, leider oft nur mit japanischen Schriftzeichen. Sämtliche Fahrkartenautomaten können inzwischen auf Englisch umgeschaltet werden. Die Umsteigestationen haben auch lateinische Beschriftungen und die Wege zu den unterschiedlichen Linien sind farbig markiert: Orange führt zur Ginza-Linie, die von Asakusa nach Shibuya und zurück führt. Seit einigen Jahren haben sämtliche Bahnhöfe eine eindeutige Kennziffer: G1 bedeutet die erste Haltestelle auf besagter Ginza-Linie, mithin Shibuya. Letzterer Bahnhof ist zugleich Z1 auf der violett gekennzeichneten Hanzomon-Linie.

Die japanische Hauptstadt hat keine Altstadt und kein eigentliches Zentrum im Sinne europäischen Städtebaus. Die Geschichte der Stadt als geplante Hauptstadt für das Shogunat im 17. Jhdt gibt das Planungs-und Entstehungsschema vor. Bahnhöfe bilden heute moderne Zentren, an denen sich viele Bürohochhäuser angesiedelt haben und entsprechend den Essensbedürfnissen der Angestellten Restaurants aller Stilrichtungen und Läden konzentrieren. Wie alle Großstädte weltweit besteht die Stadt aus vielen kleineren Teilorten mit jeweils unterschiedlichem Stil und Niveau. Die Faszination der Stadt erschließt sich, wenn man etwas Zeit mitbringt. Viele liebenswerte kleine Lokale mit meist hervorragenden Speisen, aber auch moderne Frühstückscafes gibt es überall. Wie so oft steckt die wahre Schönheit im Detail: konzentrierte Neonreklame und gestylte Läden, gepflegte angelegte Gärten, Tempel und Schreine, und besonders die Japaner selbst und ihre Art zu leben. Die Top-Sehenswürdigkeiten sind: der Senso-Tempel in Asakusa, der Kaiserpalast mit einem riesigen, wunderschön gepflegten Park und der alten Burganlage, in den eigentlichen Palast kann man allerdings nicht hinein. Das Rathaus mit seiner Aussichtsplattform und der Meiji-Schrein, nicht zu vergessen das Nationalmuseum Tokio. Die touristisch interessantesten Viertel sind Chiyoda, Chuo, Minato, Shibuya, Shinjuku und Taitō. Tokio ist sicher die sauberste Großstadt der Welt. Es ist für Touristen einfach unglaublich, wie sauber Stadt, U-Bahnhöfe und U-Bahnen und allgemein Toiletten sind. Die Japaner sind in einem enormen Ausmaß freundlich und hilfsbereit.

Japanische Grundnahrungsmittel sind Reis und Fisch. Reis wird praktisch zu jedem Essen serviert. Dieser ist auf Grund seines hohen Stärkeanteils klebrig, so dass man ihn gut mit den Stäbchen essen kann. Japans Küstengewässer reichen vom russischen Eismeer bis in die tropischen Gefilde Okinawas, was der japanischen Küche eine einzigartige Vielfalt an Fischgerichten beschert. Ohnehin bietet die japanische Hügel/ Wald/ Berg – Landschaft keine ausladenden Flächen zur Rind- und Schweinehaltung, sodass das Meer seit jeher die Tische Japans deckt. In den Tokioter Fischrestaurants kann man auch ausgefallene Fischsorten wie Hai oder Kugelfisch (Fugu) probieren; auch Walfleisch wird gelegentlich angeboten. Das Fleisch des Kugelfisches ist nicht giftig und daran ist auch noch niemand gestorben. Lediglich die Innereien enthalten ein tödliches Gift und müssen zum Verzehr speziell zubereitet werden. Japanische Männer essen diese zum Zeichen ihres Mutes und ihrer Männlichkeit. Man soll beim Verzehr spüren wie Lippen und Zunge zeitweise taub werden. Jährlich sterben Japaner beim Verzehr der Innereien, deshalb war der Verzehr dieser Delikatessen zeitweise in Japan verboten. Sehr frischen Fisch bekommt man in den kleinen Restaurants rund um den Fischmarkt (Tsukiji). In großem Umfang werden Nudelsuppen mit verschiedenen Nudeln gegessen, mit Einlage von Gemüse, Fleischstreifen oder Fisch. Bei vielen Suppenküchen werden Essensmarken außen an bebilderten Automaten gezogen und innen dann nach Abgabe zur Abholung aufgerufen. Sehr praktisch für den Reisenden. [Wikivoyage]

What’s NEXT ?! nimmt uns in diesem Video für einen Tag mit durch Tokio und berichtet u.a. über die Kosten für öffentlichen Nahverkehr und Essen.

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