Neufundland, Kanada: Und plötzlich taucht das Schiffswrack auf

Im Küstenort Cape Ray

Cape Ray ist ein Kap im äußersten Südwesten der Insel Neufundland in der kanadischen Provinz Newfoundland and Labrador.

Auf der anderen Seite der Cabotstraße, der Hauptausfahrt des Sankt-Lorenz-Golf, liegt ihm auf Cape Breton Island in der Provinz Nova Scotia das Cape North gegenüber. In einer Bucht östlich des Kaps erreichte das von Frederick Newton Gisborne initiierte Unterwasserkabel der New York, Newfoundland and London Telegraph Company die Insel. Das Kap wird durch einen Leuchtturm markiert, der zuerst 1871 aus Holz errichtet wurde. Er brannte wie sein 1885 errichteter Nachfolger ab und wurde 1959 in Beton neu erbaut. [Wiki]

Und plötzlich war da das Schiffswrack, es taucht einfach so auf. Im Küstenort Cape Ray in Neufundland in Kanada. 20minuten berichtet hier.

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Kanada: Chinatown in Victoria auf Vancouver Island

Kanadas älteste Chinatown

Victoria ist die Hauptstadt der kanadischen Provinz British Columbia. Sie liegt am Südzipfel von Vancouver Island und hat ihren Ursprung in einem im Jahre 1843 errichteten Handelsposten der Hudson’s Bay Company. Der Name geht auf die britische Königin Victoria zurück.

Unter dem Namen Fort Victoria wurde die Stadt zum Zentrum des Pelzhandels in den westlichen Gebieten Kanadas. Sie entstand in einem Gebiet, das von den Küsten-Salish bewohnt war, einer großen Gruppe indianischer Ethnien, die im Nordwesten der USA und in British Columbia lebt. Die Stadt steht, abgesehen vom Parlamentsgebäude, dessen Grund 2006 von der Stadt gekauft wurde, bis heute auf Indianergebiet.

Aus dem zentralen Handelsposten entwickelte sich die Hauptstadt der britischen Kronkolonie Vancouver Island, dann der Vereinigten Kolonien von Vancouver Island und British Columbia und schließlich der gleichnamigen kanadischen Provinz. Ihre wirtschaftliche Basis war anfangs der Handel, zu dem sich Verwaltung, Militär und Polizei, dann die Marine gesellten. Die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, vor allem von Holz, Kohle und der fischreichen Gewässer, besonders aber die Goldfunde auf dem Festland machten die Ansiedlung zu einer vergleichsweise großen Stadt. Sie wurde jedoch von Vancouver überflügelt. Starke Zuwanderung aus Großbritannien und politische Dominanz gaben ihr einen ausgesprochen „englischen“ Charakter. [Wiki]

Kanadasatisch berichtet hier über die Chinatown in Victoria auf Vancouver Island: “Im Herzen der kanadischen Stadt Victoria liegt ein kleines Stück China. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts lockte der Ort in British Columbia Australier, Mexikaner und vor allem auch Chinesen mit der Hoffnung auf Gold und Reichtum an. Schnell machten über 3000 chinesische Einwanderer die Region zu ihrer neuen Heimat. Und so entstand Kanadas erste Chinatown hier in Victoria.”

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Kanada lockt 2024 mit neuen Reise-Abenteuern für Anfänger und Profis

Good News für 2024

Das Ende des Jahres ist der perfekte Zeitpunkt, um über das nächste Reisejahr nachzudenken: Soll es der Roadtrip des Lebens werden, oder stehen Begegnungen mit wilden Tieren oder eine Auszeit in unberührter Natur auf der Bucketlist? Dass Kanada all dies zu bieten hat, ist längst bekannt. Aber eine Kanada-Reise bietet auch Erfahrungen, die nicht jeder auf dem Radar hat: Ob indigene Touren, preisgekrönte Restaurants oder Wunder der Natur und Kultur – im Ahornland locken auch 2024 neue Abenteuer jenseits der bekannten Highlights für Kanada-Anfänger und -Profis. Wie die beiden neuen Welterbestätten Tr’ondëk-Klondike im Yukon und die Insel Anticosti im Sankt-Lorenz-Golf. Oder das neue Dark-Sky-Schutzgebiet in Mont-Trémblant. Und es gibt noch mehr zu entdecken.

Indigenes Tee-Erlebnis im Jasper Nationalpark

Matricia Bauer lebt in Jasper in den Rocky Mountains, ihr traditioneller Name Isko-achitaw waciy bedeutet so viel wie: Die Frau, die Berge bewegt. Das tut sie tatsächlich. Mit ihrer Tochter Mackenzie führt sie Warrior Women, eines der bekanntesten indigenen Tourismusunternehmen in Kanada. In den Wintermonaten laden die beiden Frauen Besucher jetzt zu neuen Teezeremonien ein. “Tawaw Nihty” heißt das Programm, übersetzt: willkommen zu einer Tasse Tee. Gäste können dabei nicht nur traditionellen Tee genießen, sondern auch die spirituelle Welt der Warrior Women erleben. Das Angebot bietet Platz für bis zu 25 Personen, bei besonderen Anlässen auch für bis zu 50 Personen und wird diesen Winter am Samstagnachmittag, abends und um Mitternacht sowie am Sonntagvormittag angeboten! Zu weiteren Infos und Links geht´s hier.

Neue Tipi-Lodges bei den Cree in Saskatchewan

Nördlich von Saskatoon liegt das Siedlungsgebiet der Beardy’s & Okemasis’ Cree Nation. Besucher haben dort die Möglichkeit, die Kultur und Gastfreundschaft der Cree sowie faszinierende Geschichten aus der Vergangenheit Saskatchewans kennenzulernen. Übernachten können sie in Tipis und – neu ab Frühjahr 2024 – in Tipi-Lodges. Das Tipi-ähnliche Design der drei neuen Lodges ist eine Hommage an die indigene Kultur. Mit jeweils drei Schlafstätten bieten die Lodges Platz für die ganze Familie. Darüber hinaus verfügen sie über eine Küchenzeile sowie einen Grill. Gezeigt werden auf dem Gelände unter anderem traditionelle Theater- und Tanzaufführungen, angeboten werden auch indigen-inspirierte Mahlzeiten. Zu weiteren Infos und Links geht´s hier.

Pop-Up Restaurant Raw: Almond zurück in Winnipeg

Das renommierte Pop-Up Restaurant RAW:almond kommt diesen Winter zurück nach Winnipeg, in die Provinzhauptstadt von Manitoba. Vom 15. Januar bis 18. Februar 2024 öffnet es an der Mündung der zugefrorenen Flüsse Assiniboine und Red River seine Pforten. Bekannte Gourmet-Köche werden dann fünf Wochen lang vor den Augen der Gäste täglich wechselnde Gala-Menüs zubereiten. Gespeist wird in gemütlicher Atmosphäre an Gemeinschaftstischen. Wer auf Schlittschuhen über den Nestaweya River Trail kommt, der längsten natürlich gefrorenen Eisbahn der Welt, braucht diese nicht auszuziehen. Erstmals lud RAW:almond 2013 Gourmetfreunde ein. Seitdem erscheint das Restaurant jedes Jahr in neuem Look, dem meist eine architektonische Ausschreibung vorausgeht. Zu weiteren Infos und Links geht´s hier.

Ontarios Bigwind Lake Provinzpark wird ausgebaut

Drei Autostunden nördlich von Toronto eröffnet nächstes Jahr Ontarios neuester Full-Service-Provinzpark. Der Bigwind Lake Provincial Park liegt nahe der Gemeinde Gravenhurst in der Region Muskoka und ist vor allem für seine Waldlandschaften und Paddelreviere bekannt. Bislang war der Park nur für Tagesbesucher geöffnet und hatte keinerlei Übernachtungsmöglichkeiten oder öffentliche Einrichtungen. Das soll sich 2024 ändern. Geplant sind 250 elektrifizierte Campingplätze, bis zu 25 neue Hütten, ein Besucherzentrum sowie Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Zu den beliebtesten Outdooraktivitäten im Park zählen Fahrrad- und Kanufahren, Angeln und Schneeschuhwandern im Winter. Insgesamt gibt es in Ontario 340 Provinzparks, die neun Prozent der Landesfläche bedecken. Zu weiteren Infos und Links geht´s hier.

Neue Inuit-Geführte Touren in Nunavik in Québec

Québec ist die größte kanadische Provinz und bietet als solche vielfältige Möglichkeiten, auf indigen-geführten Touren Land und Leute kennenzulernen. So auch in Nunavik, Québecs nördlichster Region, die lange nicht auf dem Radar der meisten Reisenden war. Doch das ändert sich. Nunavik ist die Heimat der Inuit von Québec und bietet Besuchern Abenteuer pur. Ab dem Sommer 2024 bietet sich Gästen die Gelegenheit, mit den Inuit von Ungava Polar Eco-Tours fünftägige Exkursionen auf die unbewohnten Gyrfalcon-Inseln in der Ungava-Bucht zu gehen. Dort können sie Wildtiere wie Eisbären, Karibu oder Moschusochsen beobachten. Bekannt ist die Region unweit der Siedlung Kuujjuaq außerdem für hohe Gezeiten, die zu den höchsten der Welt gehören. Mehr Wildnis geht nun wirklich nicht! Zu weiteren Infos und Links geht´s hier.

Shediac Hummer Festival in New Brunswick feiert 75. Geburtstag

Die akadische Küstengemeinde Shediac in New Brunswick gilt als Hummerhauptstadt der Welt. Die leckeren Krustentiere werden jedes Jahr im Rahmen des Shediac Lobster Festival gefeiert – im nächsten Jahr schon zum 75. Mal! Das Festival findet vom 5. bis 14. Juli 2024 statt und bietet Erlebnisse für Jung und Alt – wie Konzerte, Tanzpartys, Essens- oder Sportwettbewerbe. Höhepunkt ist ein gemeinschaftliches Hummeressen für 600 Gäste auf der Hauptstraße des Ortes, der auch für seine familienfreundlichen Strände, warmen Badegewässer und Hummertouren per Boot bekannt ist. Am Ortseingang können Gäste die größte Hummerstatue der Welt sehen. Die 55 Tonnen schwere Installation gilt als eine der meistfotografierten der Welt! Zu weiteren Infos und Links geht´s hier.

Sonnenfinsternis erleben in Neufundland und Labrador

Der 8. April 2024 wird ein spektakulärer Tag in Kanadas östlichster Provinz Neufundland und Labrador. Bewohner und Besucher der Insel dürfen sich auf eine totale Sonnenfinsternis freuen – der ersten dort seit 1970. In großen Teilen im Zentrum der Provinz wird sich der Mond nachmittags zu 100 Prozent vor die Sonne schieben. Es ist ein spektakuläres Naturereignis, das viele nur einmal im Leben sehen. Viele Regionen Neufundlands bereiten sich auf das Großereignis vor, denn die nächste totale Sonnenfinsternis wird dort erst 2079 zu sehen sein. Zu den besten Orten, das Phänomen zu beobachten, gehören die Südwestküste, die Bonavista-Halbinsel, die Stadt Gander sowie der Terra Nova National Park – ein Sternenlichtreservat, das für seinen dunklen Himmel bekannt ist.

Über Destination Canada

Destination Canada ist das offizielle kanadische Marketing-Unternehmen für den Tourismus. Wir möchten die Welt dazu inspirieren, Kanada zu entdecken. Gemeinsam mit unseren Partnern in der Tourismusbranche und den Regierungen der Territorien und Provinzen von Kanada bewerben und vermarkten wir Kanada in neun Ländern weltweit, führen Marktforschungen durch und fördern die Entwicklung der Branche und ihrer Produkte.
Pressemitteilung, Quelle: https://www.presseportal.de/pm/162492/5675781

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Stay: Übernachten im Rotating House auf Prince Edward Island in Kanada

Drehhaus – Rotating House & Ocean View Luxury Vacation Rentals

Prince Edward Island ist eine Insel im Atlantik und eine Provinz im Osten Kanadas. Die Nachbarprovinzen der Insel sind New Brunswick im Westen und Nova Scotia im Süden und Osten. Prince Edward Island ist flächenmäßig die kleinste Provinz des Landes. [Wiki]

In der Ortschaft North Rustico befindet sich das Rotating House & Ocean View mit seinen vier Ferienwohnungen. Die FAZ berichtet in diesem Artikel über die außergewöhnliche Unterkunft: “Und etwas wirklich Besonderes: “Around the Sea, das einzige Drehhaus der Welt mit vier Ferienwohnungen, das jedem Gast eine ungewöhnliche Attraktion bietet.” „Stay: Übernachten im Rotating House auf Prince Edward Island in Kanada“ weiterlesen

Kanada: Grizzlybär tötet zwei Menschen im Banff Nationalpark

Grizzly Bear Alaska

Bär wurde eingeschläfert

Der Grizzlybär ist eine in Nordamerika lebende Unterart des Braunbären aus der Familie der Bären. Ging man in früherer Zeit noch von zahlreichen verschiedenen Unterarten auf diesem Kontinent aus, so werden heute in der Regel alle dort lebenden Braunbären mit Ausnahme der Kodiakbären als Grizzlybären bezeichnet. [Wiki]

Der in der kanadischen Provinz Alberta gelegene Banff-Nationalpark (englisch Banff National Park of Canada, französisch Parc national du Canada Banff) wurde 1885 gegründet und war der erste Nationalpark Kanadas, der zweite in Nordamerika und weltweit der dritte ausgewiesene Park. Mit seinen 6641 km² Fläche gehört er zu den größeren Nationalparks in den kanadischen Rocky Mountains. [Wiki]

Reuters berichtet hier über den tödlichen Vorfall: “A grizzly bear attacked and killed two people and their dog in Alberta’s Banff National Park, according to Canadian park officials and a friend of the victims.” „Kanada: Grizzlybär tötet zwei Menschen im Banff Nationalpark“ weiterlesen

Peggy’s Cove: Vor 25 Jahren stürzte eine Swissair-Maschine ab

Todesflug SR 111

Die erste der beiden Gedenkstätten für den Flugzeugabsturz des Swissair-Flug 111 befindet sich ca. 1 km nordwestlich der Ortschaft, im Volksmund auch genannt The Whalesback. Am 2. September 1998 gegen 22:00 Ortszeit stürzte die McDonnell Douglas der Swissair auf dem Flug von New York nach Genf etwa 10 km vor Peggy’s Cove in den Atlantik. [Wiki]

Die NZZ gedenkt hier an den Absturz der Swissair-Maschine auf dem Flug von New York nach Genf: “Bei der größten Katastrophe der Schweizer Luftfahrtgeschichte starben am 2. September 1998 bei Halifax 229 Menschen. In minuziöser, jahrelanger Arbeit konnte schließlich die Ursache der Tragödie ermittelt werden – ein Blick zurück.” „Peggy’s Cove: Vor 25 Jahren stürzte eine Swissair-Maschine ab“ weiterlesen

Waldbrände: Yellowknife und Kelowna in Kanade evakuiert

Northwest Territories und British Columbia betroffen

Yellowknife ist die Hauptstadt der kanadischen Nordwest-Territorien mit etwa 19.600 Einwohnern. Sie liegt am Nordufer des Großen Sklavensees, wo der Yellowknife River in die Yellowknife-Bucht mündet. [Wiki]

Kelowna ist mit fast 130.000 Einwohnern die größte Stadt am Okanagan Lake in British Columbia, Kanada. Sie wurde 1859 erstmals von Missionaren besiedelt und erhielt 1905 offiziell das Stadtrecht. [Wiki]

Die Notstandsanordnung wurde am späten Freitag erlassen, weil Waldbrände Yellowknife in den Nordwest-Territorien und Kelowna in British Columbia bedrohen. Das berichtet die New York Times hier. „Waldbrände: Yellowknife und Kelowna in Kanade evakuiert“ weiterlesen

Best Music: Überzeugend gut – Bryan Adams

Everything I Do – I Do It For You

Welche Künstler haben uns in den letzen Jahren überzeugt, am meisten gefallen? Welcher Song hat sich für immer bei uns eingebrannt? Wir starten die “Best Music-Serie” und stellen unsere musikalischen Highlights vor. Oldies but Goldies.

Bryan Guy Adams ist ein kanadischer Rocksänger, Gitarrist, Komponist und Fotograf. Seit 1983 erreichte er in mehr als 30 Ländern Nummer-Eins-Platzierungen in den Charts. In den rund 40 Jahren seiner Karriere verkaufte er mehr als 100 Millionen Tonträger. [Wiki] „Best Music: Überzeugend gut – Bryan Adams“ weiterlesen

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Eat: Die sieben angesagtesten kulinarischen Trails quer durch Kanada

So schmeckt das Ahornland

Für Feinschmecker gibt es kaum eine schönere Art ein Land zu entdecken, als über die Kulinarik. Und in Kanada haben Gourmets die Qual der Wahl – dank einer Fülle an lokalen Lebensmitteln und Zutaten, kulinarischen Einflüssen indigener Völker, und Aromen, die Einwanderer aus Frankreich, dem Libanon, China, Italien und noch vielen weiteren Kulturen ins Ahornland importierten. „Eat: Die sieben angesagtesten kulinarischen Trails quer durch Kanada“ weiterlesen

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