Eat: In Udine im Friaul in Italien

Udine gilt noch immer als Geheimtipp unter Gourmetfreuden

Udine ist eine Stadt in der Region Friaul-Julisch Venetien im Nordosten Italiens. Mit 98.156 Einwohnern ist Udine nach Triest die zweitgrößte Stadt der Region und gilt als wichtigste Stadt der historischen Landschaft Friaul. Eine Einwohnerzahl von über 100.000 bestätigte das Standesamt Anfang 2013 das erste Mal seit 25 Jahren. Bis 2018 war Udine die Hauptstadt der Provinz Udine, die dann aufgelöst wurde.

Das Klima von Udine hat vorwiegend kontinentalen Charakter, jedoch weniger ausgeprägt als in den Städten der zentralen und westlichen Poebene. Die Temperaturen sind im Sommer ziemlich hoch und im Winter relativ streng. Im Winter fällt am wenigsten Regen, wogegen im Sommer häufig Gewitter auftreten, die auch von schwerem Hagel begleitet sein können. Udine gilt als regenreichste (Ex-)Provinzhauptstadt Italiens. In Udine können plötzliche Temperaturwechsel sowohl im Sommer als auch und vor allem im Winter auftreten. Milde und feuchte Luft aus der Adria kann schnell durch trockene und kalte Luftmassen kontinentalen Ursprungs ersetzt werden. Mit etwa 10 cm Schneefall jährlich ist Udine eine der schneeärmsten Städte Norditaliens. [Wiki]

Der Tagesanzeiger schreibt in diesem Artikel über das kulinarische Erlebnis in Udine und San Daniele: “Lorenzo Bagatto holt einen Schinken vom Haken und streicht zärtlich über das gute Stück. Wir haben hier auf dem Hügel ein Mikroklima, sind nur 45 Kilometer vom Meer entfernt, der Fuss der Alpen ist auch nicht weit», erklärt Bagatto. «Das sind ideale Verhältnisse zum Trocknen der Schinken bei konstanter Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Das Ergebnis: ein vollkommener Geschmack, diskret gesalzen, butterzart.”

In der Prosciutto Bagatto in San Daniele gibt es einen Degustationsraum und man kann die köstlichen Schinken direkt vor Ort probieren.

San Daniele del Friuli oder kurz San Daniele ist eine Kleinstadt mit 7.914 Einwohnern in der Region Friaul-Julisch Venetien auf 252 m ü. NN mit historischen Bauwerken aus dem 16.–18. Jahrhundert. Sie wurde 1976 durch ein Erdbeben weitgehend zerstört. Auch vom Erdbeben von 1348 sind schwere Schäden überliefert. Die Stadt ist Mitglied der Cittàslow, einer 1999 in Italien gegründeten Bewegung zur Entschleunigung und Erhöhung der Lebensqualität in Städten. Sie ist der Herkunftsort des weltberühmten San-Daniele-Schinkens.

Das Zentrum von San Daniele liegt östlich vom Tagliamento auf einer Anhöhe, die Colle Massimo heißt. Die Stadt ist gegliedert in die Stadtteile Altstadt, Borgo Pozzo, Borgo Sacco, Borgo Sopracastello, Chiamanis, Borgo Sottoagaro, Picaron, Borgo Nuovo, Zulins, Bronzacco, Soprapaludo, die Orte Villanova und Cimano sowie die Siedlung Aonedis. [Wiki]

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