Eat: Video – Coq au vin

Huhn as you like it

Wie in anderen europäischen Ländern war auch in Frankreich Geflügel, und vor allem Hühner, bis weit in die Neuzeit hinein der auch für weniger wohlhabende Stände noch am ehesten erschwingliche Fleischlieferant. Hühner haben einen nur geringen Pflegebedarf, sind leicht aufzuziehen und geben handliche Portionen ab. Außerdem nimmt Hühnerfleisch Kräuter- und Gewürzaromen besonders gut auf, was in einer Zeit mit beschränkten Konservierungsmöglichkeiten wichtig war. Die Popularität von Huhn als Basisnahrungsmittel illustriert das vielzitierte Wort von Heinrich IV.: „Je veux que le dimanche chaque paysan ait son poulet au pot“ („Jeder Bauer soll sonntags sein Huhn im Topf haben“). Bis heute kennt die französische Küche unzählige Zubereitungsvariationen von Huhn.

So wie bei den Schweinen das Fleisch eines Ebers anders schmeckt als das einer Sau, schmeckt das Fleisch eines Hahnes aromatisch kräftiger als das einer Henne oder eines Kapauns und ist außerdem trockener. Die weitverbreitete Zubereitungsart „gekocht in Wein“ mit allerlei Zutaten als Variante des in oder zur Suppe gekochten Huhnes kommt dem trockeneren Fleisch entgegen. Die Gemeinsamkeiten der vielen verschiedenen Rezepte beschränken sich oft darauf, Hühnerfleisch in irgendeiner Art und Weise mit Wein zuzubereiten. Tatsächlich zählt man mindestens so viele regionale Variationen von Coq au Vin, wie es Weinbauregionen in Frankreich gibt. Die Rezepte sind in der Regel nach den zugeordneten Weinen benannt und natürlich von deren Aromen geprägt. Zu den bekanntesten zählen.. [Wiki]

“Wir haben uns nochmal eines Coq au vin angenommen – und wie gewünscht dieses Mal ohne Hintergrundmusik.”

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