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Eat: Kräuter- und Gewürzöle sind die Geheimzutat jeder (Sterne-)Küche

Selbst aromatisierte Essenzen, Öle, Marinaden und Reduktionen

Würzöle sind Pflanzenöle, die durch Zugabe von Gewürzen und Kräutern aromatisiert wurden. Dabei gehen durch Mazeration auch flüchtige Aromen ins Öl über, werden gebunden und so konserviert.

Würzöle verschiedener Zusammensetzung sind traditioneller Bestandteil vieler Länderküchen. In Südeuropa werden sie meist mit Olivenöl hergestellt und enthalten Kräuter wie Rosmarin, Salbei, Thymian oder Lorbeer, in Asien, besonders in China, ist mit Chili aromatisiertes Sojaöl verbreitet. In Deutschland werden Würzöle auch auf der Basis von Rapsöl oder Kokosöl hergestellt.

Zur Herstellung von Würzöl werden meist frische Kräuter, Chilischoten oder Knoblauch einzeln oder kombiniert vollständig mit Pflanzenöl bedeckt und luftdicht verschlossen. Anschließend muss das Öl kühl und dunkel mehrere Wochen ziehen und wird schließlich zum Gebrauch durch ein Sieb in eine Flasche umgefüllt. Die verwendeten Gefäße müssen gründlich gereinigt und völlig trocken sein. Je nach Ölsorte kann Würzöl mehrere Jahre haltbar sein. [Wiki]

Die NZZ berichtet in diesem Artikel über das Geheimnis der Gewürzöle: “Sie fragen sich, warum es beim Meisterkoch aromatischer, kräftiger und akzentuierter schmeckt als das Gericht, das Sie genauestens nach seinem Rezept zubereitet hatten? Es sind die selbst aromatisierten Essenzen, Öle, Marinaden und Reduktionen, die alles besser machen.”

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