USA: Wohnmobil One-Way-Rentals mit Vor- und Nachteilen

No, not for everyone

Die Einweg-Miete eines Wohnmobils in den USA klingt erst einmal sehr gut. Keine unnötige Fahrerei und kostenpflichtige Meilen, um an den Ausgangspunkt zurückzukehren. Die Vermieter in den USA bieten „Specials“ an, z.T. zu extrem tiefen Preisen. Aber auch bei den anscheinend so günstigen Tiefpreisen ist Vorsicht geboten. Oft beginnt die Reise nicht unbedingt dort, wo man möchte – das gilt speziell für die Überführung von Neufahrzeugen ab Fabrik in Indiana im tiefsten Winter. Oder aber eine one-way Tour von Miami nach Boston mit vielen, vielen Meilen. Wir haben das alles schon gemacht. Zwingend ist eine gute Routenplanung mit „PlanB“ wegen der Wetterbedingungen und eine große Neugier, das unbekannte Amerika zu entdecken. Für Anfänger sind die Neufahrzeug-Überführungen definitiv nicht der richtige Einstieg.

USA: Wohnmobil One-Way-Rentals mit Vor- und Nachteilen

Unser erstes Wohnmobil One-Way-Rental begann im Großraum Chicago bei Cruise America. Das war im letzten Jahrhundert. Wir wurden mit einer schwarzen Limousine am Airport-Hotel in ORD abgeholt – Wow, was für ein Luxus-Start. Dafür hatten wir keinerlei Erfahrung mit dem Wohnmobil. Das Fahrzeug wurde mit leerem Wassertank übergeben, „winterized“. Wir versuchten an der ersten Tankstelle, den Tank mit einer Gießkanne zu füllen. Mitten im Mittleren Westen dann ein Schneesturm. Wir verließen die Interstate, parkten hinter einem McDonalds, schalteten die Heizung ein und gingen schlafen. Aber nicht lange. Mitten in der Nacht war die Bord-Batterie leer und die Heizung aus. Es war bitterkalt. Und so setzte sich ein kleines Unglück nach dem andern fort. Im Chaco Culture National Historical Park sind wir auf nasser lehmiger Piste hängengeblieben und wurden von einem hilfsbereitem Ranger mit Jeep abgeschleppt…

Sonic Burgers, Arizona

Unsere erste Wohnmobil-Neufahrzeug-Überführung begann im tiefsten Winter in Middlebury im Elkhart County in Indiana. Es war ein C-Class-Fahrzeug von Roadbear. Die Reise begann im Schneesturm. Wir verließen die schneebedeckte Insterstate – die in der Nacht komplett gesperrt wurde – und übernachteten auf einem KOA. Nashville am nächsten Tag fiel wegen des Wetters ebenfalls aus. Unser Motto: Durchbruch nach Süden in die Wärme, die wir im Panhandle von Florida endlich fanden. Von dort ging es immer entlang des Golf von Mexiko Richtung Westen. Durch Louisiana mit New Orleans. In Texas haben wir sehr viel Zeit verbracht, weil dieser Bundesstaat für uns absolutes Neuland war. Galveston Island, Palo Duro Canyon, Luckenbach und Chinati Hot Springs waren die absoluten Highlights.

Luckenbach Texas

Die zweite Wohnmobil-Neufahrzeug-Überführung mit einem A-Class-Mobil von Moturis ging geruhsam durch den Mittleren Westen. In Oregon dann fantastisches Camping im Hells Canyon am Snake-River. Bei Burns in Oregon dann eine Reifenpanne in „the middle of nowhere“…

USA: Wohnmobil One-Way-Rentals mit Vor- und Nachteilen

Unser zweites Wohnmobil One-Way-Rental startete in Miami, Florida mit Ziel Boston, Massachusetts. Wir begaben uns auf die Blues-Lobster-Tour. Unterwegs auf dem Mississippi Blues Trail entdeckten wir viel Neues, z.B. in Clarksdale oder Tupelo. Wir lernten das Mountain Lake Hotel in Virginia kennen, den Drehort von Dirty Dancing. Über New York führte uns die Reise schliesslich nach Massachusetts, die wir mit Lobster-Burgern und Austern beendet haben.

USA: Wohnmobil One-Way-Rentals mit Vor- und Nachteilen

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