Video South Dakota: Die Indianer von Pine Ridge – stolzes Volk am Rand der Gesellschaft

Alkohol und Drogen

Die Lakota waren typische Vertreter der Plains-Kultur. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebten sie in großen kreisförmigen Lagern aus Tipis, die von Bisonhäuten bedeckt waren. Sie führten ein Nomadenleben und transportierten ihre gesamte Habe auf von Pferden gezogenen Travois, wenn sie ihr Lager verlegten. Ihr Lebensunterhalt war vollständig von der Bisonjagd abhängig. Das Fleisch, die Innereien und das Knochenmark der Tiere diente zur Ernährung. Die Haut wurde zur Herstellung von Kleidung, Schuhwerk und Abdeckung der Tipis verarbeitet. Die extrem reißfesten Sehnen verwendete man für Nähmaterial und Bögen, während die Bisonhörner als Schmuck auf dem Kopf getragen wurden. Selbst der getrocknete Bisonmist diente in den baumlosen Ebenen als Brennmaterial; die Fladen wurden sorgsam gesammelt. [Wiki]

USA: Badlands und Lakota in South Dakota
Mehrmals waren wir dort schon mit dem Wohnmobil unterwegs und wir sind begeistert von South Dakota und seinen Badlands. Dabei sind wir auch durch einige Siedlungen der Lakota-Indianer vom Stamm der Sioux gefahren. Es blieb ein schaler Nachgeschmack: Bittere Armut, erbärmliche Behausungen und Alkohol.

“Das Indianerreservat Pine Ridge im Bundesstaat South Dakota zählt zu den ärmsten Gegenden Amerikas. Hier leben zwischen 15’000 und 40’000 Menschen vom Stamm der Lakota Sioux, wie viele genau, weiss man nicht. Die Umstände sind oft prekär, denn nebst überwältigender Natur und endloser Weite gibt es hier nicht viel, vor allem keine Arbeit.”

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