Südamerika: Ausnahmezustand in Ecuador

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Ecuador ist eine Republik im Nordwesten Südamerikas zwischen Kolumbien und Peru und hat etwa 17 Millionen Einwohner. Die im Andenhochland auf 2850 m gelegene Hauptstadt heißt Quito; die größte Stadt Guayaquil liegt in der Pazifikküsten-Ebene. Das Land ist nach der Äquatorlinie benannt, die durch den nördlichen Teil des Staatsgebiets verläuft. Die zu Ecuador gehörenden Galápagos-Inseln befinden sich zwischen 928 km und 1272 km westlich der Küste im Pazifik.

In den letzten Jahren hat sich auch der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt, auch weil Ecuador als eines der Länder mit der höchsten Biodiversität der Welt gilt. Ecuador bietet darüber hinaus eine Vielfalt an Landschaften, die ihresgleichen sucht. Genannt seien die Galapagosinseln, die Straße der Vulkane, Baños in den Wolkenwäldern des Anden-Osthanges und die tropischen Regenwälder. Reiseangebote in Naturgebiete werden in Ecuador grundsätzlich als Ökotourismus bezeichnet, auch wenn die strengen Kriterien umweltfreundlicher Reisen nicht erfüllt werden. Darüber hinaus wurde das koloniale Zentrum der Hauptstadt Quito als erster Ort überhaupt in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. [Wiki]

Das Auswärtige Amt hat heute hier folgende Reise- und Sicherheitshinweise für Ecuador veröffentlicht: “Von nicht notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien wird, mit Ausnahme des Grenzübergangs Tulcán, abgeraten. Von nicht notwendigen Reisen nach Esmeraldas (Stadt), Guayaquil südlich der Avenida Portete de Tarquí sowie Durán, wird weiterhin abgeraten. Aufgrund der sich verschlechternden allgemeinen Sicherheitslage in Ecuador wurde am 8. Januar 2024 der Ausnahmezustand für 60 Tage im gesamten Land ausgerufen und Anfang März 2024 nochmals um weitere 30 Tage verlängert.”

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