Eat: Italien – Gemüse und Kräuter aus dem Meer

Die Unterwassergewächshäuser von Nemo’s Garden

“Die Nemo’s Garden Pilot Plant in Noli hat ihr Pflanzensortiment durch die Einführung neuer hydroponischer Anbausysteme erweitert. In neun Biosphären haben wir insgesamt 786 Pflanzen gepflegt. ” [Nemo’s Garden]

“Was essen wir in Zukunft? Hitzesommer, trockene Böden, der Wegfall von Ackerflächen: Werden in Zukunft die Ernten ertragreich genug sein, um uns zu ernähren? Was werden wir essen, um satt zu werden?” [ZDF Video]

Der Spiegel berichtet in diesem Artikel über das Projekt Nemo’s Garden an der Küste Liguriens in Italien: “Natürlich sind diese Lebensmittel keine Wasserpflanzen. Damit sie gedeihen, sind spezielle Gewächs­häuser nötig, in denen die Pflanzen geschützt sind. Die Anlage nennt Gamberini »Nemo’s Garden«, sie liegt in acht Meter Tiefe auf dem Meeresgrund vor der kleinen Ortschaft Noli.”

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Klimawandel: Anfang April 2024 – 26 Grad Celsius am Hochrhein

Badewetter – das macht Angst

Die gegenwärtige, vor allem durch den Menschen verursachte globale Erwärmung ist ein Beispiel für einen sehr rasch verlaufenden, aber noch nicht abgeschlossenen Klimawandel. Hierfür wird in der öffentlichen Diskussion oftmals der Begriff Klimawandel als Synonym genutzt. Die durch den aktuellen Klimawandel hervorgerufene oder prognostizierte ökologische und soziale Krise wird auch als „Klimakrise“ oder „Klimakatastrophe“ bezeichnet.

In der irdischen Atmosphäre sind mehr als 20 Treibhausgase natürlichen und anthropogenen Ursprungs nachweisbar, darunter hochwirksame Klimagase wie Distickstoffmonoxid, Schwefelhexafluorid und Carbonylsulfid. Obwohl im Hinblick auf prägnante Klimawandel-Ereignisse der Vergangenheit neben dem Wasserdampf nahezu ausschließlich Kohlenstoffdioxid und Methan eine primäre Rolle spielten, ist die Bedeutung der übrigen Treibhausgase durchaus relevant, da sie gegenwärtig in ihrer Gesamtwirkung fast dasselbe Treibhauspotential wie das Kohlenstoffdioxid aufweisen.

Basierend auf den Erkenntnissen und Daten der Paläoklimatologie wird in der Wissenschaft übereinstimmend angenommen, dass der gegenwärtig zu beobachtende Klimawandel im vorhergesagten weiteren Verlauf rascher vonstattengehen wird als alle bekannten Erwärmungsphasen des Känozoikums (das heißt während der letzten 66 Millionen Jahre). Selbst während der Wärmeanomalie des Paläozän/Eozän-Temperaturmaximums (PETM) hatte der atmosphärische Kohlenstoffeintrag und die damit gekoppelte Temperaturerhöhung im jährlichen Durchschnitt erheblich geringere Steigerungsraten als gegenwärtig.

Im Unterschied zu früheren Annahmen wird sich der zusätzliche anthropogene CO2-Eintrag selbst bei einem weitgehenden Emissionsstopp nur allmählich verringern und in signifikantem Umfang noch in mehreren tausend Jahren nachweisbar sein, da Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre durch natürliche physikalische und biogeochemische Prozesse im Erdsystem nur sehr langsam abgebaut wird. Das deutsche Bundesumweltamt geht davon aus, dass nach 1000 Jahren noch etwa 15 bis 40 Prozent in der Atmosphäre verbleiben. [Wiki]

Das ist nicht mehr normal, wir müssen erkennen etwas zu tun – wenn es nicht schon zu spät ist.

Max Mutzke stammt vom Hochrhein. Und, wo geht er baden im Sommerregen?

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Klimawandel: Provinz in Vietnam erklärt wegen Dürre den Notstand

Bezirk Tan Phu Dong – Notstand wegen der Wasserknappheit für den Hausgebrauch verhängt

Tân Phú Đông ist ein neuer ländlicher Bezirk (huyện) der Provinz Tiền Giang in der Region Mekong-Delta in Vietnam. Dieser Bezirk befindet sich auf einer Insel namens “Lợi Quan” im Mekong-Fluss. Er wurde 2008 gegründet und ist einer der ärmsten Bezirke in der Provinz Tiền Giang. Sein Territorium entstand aus der Teilung des Bezirks Gò Công Đông und des Bezirks Gò Công Tây. [Wiki]

The Straits Times berichtet in diesem Artikel über die Ausrufung des Notstands: “Tausende von Menschen in Vietnam leiden aufgrund von Dürre und Versalzung unter “schwerem” Süßwassermangel, so dass die Behörden am 6. April den Notstand ausgerufen haben. Eine wochenlange Hitzewelle hat in einem Gebiet der Provinz Tien Giang, 60 km südlich der Wirtschaftsmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt, zu Trockenheit geführt. Das Gebiet Tan Phu Dong in der Provinz – mit einer 12 km langen Küstenlinie am Südchinesischen Meer, die von Wasserwegen durchzogen ist – ist besonders stark betroffen.”

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Klimawandel: Rio de Janeiro – Temperatur könnte am Wochenende 50 °C überschreiten

Der Zuckerhut im Hitzestress

Rio de Janeiro, deutsch Fluss des Januars, amtlich portugiesisch Município do Rio de Janeiro, ist nach São Paulo die zweitgrößte Stadt Brasiliens und Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Sie liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name Fluss des Januars beruht auf einem Irrtum des Seefahrers Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und für die Mündung eines großen Flusses hielt.

Wahrzeichen von Rio de Janeiro sind der Zuckerhut, die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovados und der Strand des Stadtteils Copacabana, der als einer der berühmtesten Strände der Welt gilt. Die Stadt ist auch bekannt wegen des jährlich stattfindenden Karnevals von Rio. Die bunte Parade der Sambaschulen gehört zu den größten Karnevalsumzügen der Welt.

Aufgrund der Lage Rio de Janeiros in den niederen Breiten, am Atlantischen Ozean und an der Guanabara-Bucht ist das Klima der Stadt tropisch mit zwölf humiden Monaten. Es dominiert warmes Klima, das jedoch durch die steten Passatwinde gemildert wird. Die höchste Temperatur in Rio de Janeiro wurde offiziell am 14. Januar 1984 an der Wetterstation im Stadtteil Bangu mit 43,2 °C gemessen, die tiefste am 19. Juli 1926 an der Wetterstation im Stadtteil Campo dos Afonsos mit 4,8 °C. [Wiki]

Das Brasilien Portal berichtet hier über die erwarteten Rekordtemperaturen: “Das Wochenende in Rio de Janeiro sollte sehr heiß werden, mit einer Temperatur von über 50 °C. Die Vorhersage stammt von Sistema Alerta Rio, dem Wetterdienst der Stadt. Der Grund ist das Vorhandensein einer heißen Luftmasse, die im gesamten Staat wirkt.”

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Weather: Hitzewelle in Brasilien

Gefühlte Temperatur von 58,5 Grad

Brasilien, amtlich die Föderative Republik Brasilien, ist der Fläche nach der fünftgrößte und mit rund 214 Millionen Einwohnern der Bevölkerung nach der siebtgrößte Staat der Erde. Nach Fläche und Bevölkerung ist es auch das größte Land Südamerikas, von dessen Fläche es 47,3 Prozent einnimmt. Bis auf die Länder Chile und Ecuador hat Brasilien mit jedem anderen südamerikanischen Staat eine gemeinsame Grenze. Der Name Brasilien geht auf den portugiesischen Namen pau-brasil des Brasilholz-Baumes zurück. [Wiki]

Der Klimawandel schlägt voll zu, wie der Spiegel hier berichtet: “In der Millionenmetropole Rio de Janeiro stieg die gefühlte Temperatur am Dienstag auf 58,5 Grad, wie die staatliche Nachrichtenagentur Agencia Brasil berichtete.”

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Hawaii: Heftige Feuer auf Maui – Leave the Island

Das Auswärtige Amt rät von Reisen auf die Hawaii-Insel Maui ab

Maui ist mit einer Fläche von 1883 km² die zweitgrößte Insel des Archipels Hawaii im Pazifischen Ozean. Wegen der durch Erosion entstandenen flachen Landbrücke zwischen den West Maui Mountains und dem Haleakalā wird Maui auch als „The Valley Isle“ bezeichnet, da die Landbrücke von den beiden Bergregionen aus wie ein Tal aussieht. Maui gehört zum US-amerikanischen Bundesstaat Hawaii und ist die größte Insel in Maui County. Letzteres umfasst auch die Inseln Lānaʻi, Kahoʻolawe und Molokaʻi. Im Jahre 2010 zählte Maui 144.444 Einwohner und liegt damit hinter Oʻahu und Hawaii. Die größten Städte auf Maui sind Kahului, Kīhei, Wailuku und Makawao. Maui trägt den Namen des polynesischen Halbgotts Māui – der den Menschen das Feuer brachte. Der Alenuihaha Channel trennt Maui von der Insel Hawaii. [Wiki]

Das Auswärtige Amt warnt: “Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Maui wird derzeit dringend abgeraten. Besucher, die sich derzeit aus einem nicht notwendigen, touristischen Zweck auf Maui aufhalten, werden von den zuständigen Behörden aufgefordert, Maui zu verlassen.”
https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/usa-node/usavereinigtestaatensicherheit/201382 „Hawaii: Heftige Feuer auf Maui – Leave the Island“ weiterlesen

Wetter: Hitzewelle in Südeuropa

Griechenland Italien Spanien

Nicht nur der Süden der USA leidet momentan unter einer Hitzewelle, auch in Südeuropa werden extreme Temperaturen gemessen.

Der Spiegel berichtet hier auch über die Auswirkungen auf den Tourismus: “Italiens Wetterdienst warnt vor »einer der intensivsten Hitzewellen aller Zeiten«, in spanischen Provinzen wird wegen der hohen Temperaturen Alarm ausgerufen.” „Wetter: Hitzewelle in Südeuropa“ weiterlesen

Yosemite National Park: Tioga Road Mitte Juli immer noch gesperrt

Kein Öffnungsdatum bekannt

Wegen der heftigen Schneefälle des letzten Winters bleibt die Tioga Road dieses Jahr extrem lange geschlossen:

Tioga Road is closed due to snow
Tioga Road (continuation of Highway 120 through the park) is closed due snow. There is no estimated opening date.
Quelle: https://www.nps.gov/yose/index.htm

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Wetter: Extreme Hitze im Süden der USA

Von Kalifornien bis Florida

Wir haben selbst im Frühjahr in Arizona und Texas sehr hohe Temperaturen erlebt, aber 52 Grad Celsius sind uns dann doch zuviel. Der Spiegel berichtet hier: “Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes (NWS) hat sich über den südwestlichen Bundesstaaten ein sogenannter Hitzedom gebildet, weshalb in Teilen von Kalifornien, Arizona, Nevada und New Mexico das Thermometer auf über 37 Grad Celsius steigen wird.” „Wetter: Extreme Hitze im Süden der USA“ weiterlesen

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