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Tourismus: Spring Break in den USA

Frühlingsferien sorgen für Chaos

Spring Break bzw. Springbreak ist eine meist einwöchige, manchmal auch zweiwöchige Pause des Studienbetriebes an den Colleges und Universitäten der USA. Für Hochschulen mit Quartalssystem kommt die Studienpause zum Ende des Winterquartals und vor Beginn des Frühlingsquartals; für solche mit dem Semestersystem ist es oft mitten im Winter- bzw. Frühlingssemester, das meist Januar bis Mai läuft. Generell fällt das Springbreak in den Zeitraum von Ende Februar bis Mitte April. Schon Anfang September werben spezielle Springbreak-Reiseveranstalter in den Universitäten für Reisen in der kommenden Semesterpause.

Während des Springbreak suchen Studenten oft warme Orte der USA, Mexiko oder die Karibik auf, um sich vom Studienalltag vor allem durch ausgiebige Feiern zu erholen. Dabei kommt es auch zu starkem Alkohol- und Drogenkonsum, sexueller Freizügigkeit, Promiskuität und öffentlicher Zurschaustellung von Nacktheit. Des Weiteren suchen die Studenten nach Betätigungsmöglichkeiten, die als etwas verrückt gelten, beispielsweise Teilnahme an skurrilen Wettfahrten mit den verschiedensten Fahrzeugen. Für sozial engagierte Studenten werden alternative Pauschalreisen angeboten, etwa um Menschen in ärmeren Regionen der Welt zu unterstützen oder die Natur in anderen Ländern zu erleben. [Wiki]

Wir haben die Auswirkungen von Springbreak in Texas selbst erfahren – Wir können uns an ein vergebliches Schlange-Anstehen bei In-N-Out Burger in Texas erinnern. Und auch im Big Bend National Park in Texas läuft auf den Campgrounds ohne Reservierung nichts mehr. Crazy

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Tourismus: Bewohner auf Teneriffa protestieren gegen Urlauber

Touristen sind gut für die Wirtschaft – sorgen aber auch für steigende Preise

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und gehört zu Spanien. Die Insel ist 83,3 Kilometer lang, bis zu 53,9 Kilometer breit und hat eine Fläche von 2034,38 Quadratkilometern. Sie ist mit 944.107 Einwohnern die bevölkerungsreichste Insel Spaniens. Die Hauptstadt ist Santa Cruz de Tenerife. Die Einheimischen werden Tinerfeños genannt.

Teneriffa ist seit Jahrzehnten eine typische Urlaubsinsel; Wirtschaft und Infrastruktur sind dadurch geprägt. Der Fremdenverkehr konzentriert sich vor allem auf die Nordküste um Puerto de la Cruz und den Süden bei Los Cristianos und Playa de las Américas. Es gibt zwei Flughäfen – den älteren Flughafen Teneriffa Nord (Los Rodeos) bei La Laguna sowie den 1978 eröffneten Airport Reina Sofía (Teneriffa Süd). Fähren verbinden Teneriffa mit den Kanarischen Inseln La Gomera, El Hierro, La Palma, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Naviera Armas betreibt eine Fährverbindung von Teneriffa nach Huelva und Trasmediterránea von Teneriffa nach Cádiz. [Wiki]

Einigen Bewohner gefallen die Touristen offensichtlich nicht so, sie haben mit Protest-Graffiti ihren Unmut kundgetan, wie Merkur hier berichtet: “Am Sonntagmorgen bemerkten Einheimische und Touristen am Ferienort Palm-Mar im Süden der Insel verschiedene Graffiti, die über den Ort verstreut auf Bänke und Wände gut sichtbar gesprüht wurden. Die Nachrichten können deutlicher kaum sein: „Touristen, geht nach Hause“, „Meine Misere, ist euer Paradies“ oder „Touristen, respektiert mein Land“ lauteten einige von ihnen.”

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Overtourism: Florenz ist eine Prostituierte

Deutsche Direktorin der Galleria dell’Accademia löst in Italien einen Skandal aus

Die Accademia di Belle Arti in Florenz, kurz Accademia oder auch Galleria dell’Accademia genannt, war die erste Akademie für Malerei in Europa. Sie wurde 1563 unter der Schirmherrschaft des Cosimo I. de’ Medici von Giorgio Vasari, Agnolo Bronzino und Bartolomeo Ammanati gegründet, drei der bedeutendsten Künstler des Manierismus. Sie trägt seit 1784 den Namen Accademia di Belle Arti Firenze. Den Betrieb nahm die Accademia in der Kirche Santissima Annunziata auf. Als die Accademia entschied, mit Artemisia Gentileschi (1593–1653) eine Frau aufzunehmen, kam dies einer Sensation gleich.

In den Räumen der Accademia stehen der David von Michelangelo, seit er 1873 von seinem Standplatz am Palazzo Vecchio zu seinem Schutz hierher gebracht wurde, ebenso wie seine Gefangenen (Prigioni), die für das Grab des Papstes Julius II. vorgesehen waren, Giambolognas Originalplastiken für den Raub der Sabinerinnen, sowie herausragende Gemälde aus dem Florenz des 15. und 16. Jahrhunderts. Weiterer Schwerpunkt der Galleria dell’Accademia ist die Malerei des 13. und 14. Jahrhunderts. Sie ist damit eine der bedeutendsten Kunstsammlungen in Florenz. [Wiki]

Die deutsche Direktorin der Galleria dell’Accademia, Cecilie Hollberg, hat Florenz als Prostituierte bezeichnet. Sie bezog sich damit auf den Massentourismus in der italienischen Stadt. Deutschlandfunk Kultur berichtet in diesem Artikel ausführlich. “Cecilie Hollberg, die Direktorin des Kunstmuseums Galleria dell’Accademia in Florenz, hat mit Äußerungen über die Stadt für Kritik gesorgt. „Wenn eine Stadt erst einmal zu einer Prostituierten geworden ist, ist es für sie schwierig, wieder Jungfrau zu werden“, sagte Hollberg vor Journalisten.”

t-online schreibt hier über den Eklat.

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Peru: Streik am Machu Picchu – Touristen müssen Besuch abbrechen

Privatisierung des Ticketverkaufs stösst auf Kritik

Machu Picchu ist eine gut erhaltene Ruinenstadt in Peru. Die Inka erbauten die Stadt im 15. Jahrhundert in 2430 Metern Höhe auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und des Berges gleichen Namens in den Anden über dem Urubambatal der Region Cusco, 75 Kilometer nordwestlich der Stadt Cusco. Die terrassenförmige Stadt war und ist sowohl über einen schmalen Bergpfad mit einer kleinen Anlage im Gipfelbereich des Huayna Picchu als auch über vergleichsweise größere Inka-Pfade mit der einstigen Hauptstadt des Inkareiches Cusco und den Ruinen von Llactapata verbunden.

Machu Picchu ist eine der größten Touristenattraktionen in Südamerika. 2017 besuchten über 1.411.000 Personen die Sehenswürdigkeit, dies entspricht einem täglichen Durchschnitt von knapp 3.900 Personen. 2011 verkündete das peruanische Tourismusministerium das Ergebnis einer Studie, die eine maximale Belastbarkeit von Machu Picchu von zwei Millionen Besuchern jährlich ergeben habe; dementsprechend wurde ab dem 1. Juli 2017 die maximale Anzahl je Tag auf knapp 6.000 festgesetzt; 2005 war noch eine maximale Kapazität von 2.500 täglich vorgesehen gewesen. Die UNESCO fordert jedoch eine Reduktion auf höchstens 800 Besucher täglich, um das Kulturerbe nicht zu gefährden. Seit 2019 wird der Einlass nur stundenweise zwischen 6:00 und 14:00 Uhr mit einer Besucherzahlbegrenzung und einer Höchstaufenthaltsdauer zwischen vier und sieben Stunden gewährt. [Wiki]

Die Handelszeitung berichtet hier über den Streik im Urubambatal: “Bereits am Donnerstag waren Gegner der Regierungspläne, ein privates Unternehmen mit der Abwicklung des Online-Ticketverkaufs für die Inka-Stätte zu beauftragen, in einen unbefristeten Streik getreten. Geschäfte rund um die historische Anlage blieben geschlossen, auch der Betreiber einer Bahn zu den in 2500 Metern Höhe gelegenen Ruinen stellte seine Verbindungen ein.”

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Go: Zuviele Touristen – Tan-Awan, das Dorf der Walhaie auf den Philippinen

Vom verschlafenen Nest zum Tourismus-Hotspot

Cebu ist eine Insel der Visayas-Gruppe im Inselstaat der Philippinen. Die Insel Cebu hat eine Fläche von 4.468 km²; ihre Hauptstadt ist Cebu City. In Cebu herrscht eine Jahresmitteltemperatur von 26 °C. Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um 30 °C sind am Tag typisch. Kühlster Monat ist der Januar, heißester Monat ist der Mai. Die Insel liegt in der Zone regelmäßig auftretender tropischer Wirbelstürme. Die Insel erstreckt sich über 220 km beinahe in Nord-Süd-Richtung; an der breitesten Stelle misst sie etwa 40 km. Sie ist von vielen größeren Nachbarinseln umgeben: Im Südosten, jenseits der Straße von Cebu, liegt Bohol, im Osten Pacijan, im Nordosten Leyte, im Nordwesten Bantayan-, Kinatarkan-, Hilantagaan Island. Jenseits der Tanon-Straße, Negros im Westen und im Süden Sumilon und Siquijor.

Die Insel durchzieht ein im Durchschnitt 600 bis 800 Meter hohes Gebirge. Der höchste Berg auf der Insel ist der Osmeña Peak. Er liegt im Südwesten der Insel auf dem Gebiet der Gemeinde Dalaguete und hat eine Höhe von 1013 Metern. Der Aussichtspunkt Top of the Hills mit einer Höhe von 650 Metern liegt in den Busay-Hügeln, direkt bei Cebu City. Eine flachhügelige Landschaft erstreckt sich von Mandaue City bis Liloan; in ihr liegen einige lagunenartige Buchten, wie die Silot-Bucht, die mit Brackwasser gefüllt sind und einen speziellen Lebensraum für Mangrovenwälder bieten. Cebu wird Im Norden von der Visayas-See und im Osten von der Camotes-See begrenzt. Unmittelbar vor der Ostküste, auf Höhe der Hauptstadt Cebu City, liegt die kleine Insel Mactan und der Olango-Archipel, die beide zum Danajon-Riffsystem gezählt werden. [Wiki]

Travelbook berichtet in diesem Beitrag über den Overtourism in Tan-Awan, der Forscher und Umweltschützer alarmiert: “Touristen zahlen pro Kopf umgerechnet etwa 20 Dollar, um eine halbe Stunde im Wasser mit den Walhaien schwimmen zu dürfen. Ein Privileg, das den kleinen Ort in eine wahre Boomtown verwandelt hat, die heute täglich bis zu 1000 Menschen und mehr quasi überrennen.”

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Overtourism: Schweizer Politiker fordert Einreisegebühr für ausländische Touristen

Ausländische Touristen sollen bei der Einreise 25 Franken bezahlen

Als Overtourism („Übertourismus“) wird eine Entwicklung im Tourismus bezeichnet, die das Entstehen von offen zutage tretenden Konflikten zwischen Einheimischen und Besuchern an stark besuchten Zielen zum Gegenstand hat. Aus Sicht der Einheimischen werden Touristen zu einem Störfaktor, der das tägliche Leben vor Ort zunehmend belastet; auch die Besucher selbst können die hohe Zahl der sie umgebenden Touristen als störend empfinden. [Wiki]

Der Schweizer SVP-Politiker Thomas Aeschi fordert eine Einreisegebühr für ausländische Touristen in Höhe von 25 Franken, wie travelNews hier berichtet: “Der Bund erhebt von volljährigen Ausländerinnen und Ausländern, die in die Schweiz einreisen, pauschal pro Einreise eine Abgabe von fünfundzwanzig Franken.” Schweiz Tourismus äußert sich nicht dazu: “Schweiz Tourismus äußert sich als bundesnahe Organisation grundsätzlich nicht zu politischen Themen oder parlamentarischen Vorstößen.” „Overtourism: Schweizer Politiker fordert Einreisegebühr für ausländische Touristen“ weiterlesen

Overtourism: Teile von Machu Picchu in Peru für Besucher gesperrt

Sonnentempel und Tempel des Kondor betroffen

Machu Picchu ist eine gut erhaltene Ruinenstadt in Peru. Die Inka erbauten die Stadt im 15. Jahrhundert in 2430 Metern Höhe auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu (deutsch junger Berg) und des Berges gleichen Namens (Machu Picchu) in den Anden über dem Urubambatal der Region Cusco, 75 Kilometer nordwestlich der Stadt Cusco. Die terrassenförmige Stadt war und ist sowohl über einen schmalen Bergpfad mit einer kleinen Anlage im Gipfelbereich des Huayna Picchu als auch über vergleichsweise größere Inka-Pfade mit der einstigen Hauptstadt des Inkareiches Cusco und den Ruinen von Llactapata verbunden. [Wiki]

Die Handelszeitung berichtet in diesem Artikel über die Sperrung der Inka-Stadt: “Die Schäden sind irreversibel. Wir müssen unser Erbe schützen, sagte eine Vertreterin des Ministeriums in der nahegelegenen Stadt Cusco. Deshalb müssten einige Bereiche für Wartungsarbeiten geschlossen werden.” „Overtourism: Teile von Machu Picchu in Peru für Besucher gesperrt“ weiterlesen

Overtourism: Auch in der Schweiz

Wenn Einheimische von Reisenden überrannt werden

Overtourism (deutsch: Übertourismus) beschreibt Tourismus, der zu Konflikten zwischen Besuchern und Einheimischen führt. Aus Sicht der Einheimischen werden große „Touristenanstürme“ zu einem Störfaktor, der das tägliche Leben der Einheimischen zunehmend belastet. Auch die Besucher selbst können die hohe Zahl der sie umgebenden Touristen als störend empfinden. [Wiki]

Das Schweizer Fernsehen SRF berichtet hier über Overtourism in Lauterbrunnen: “Der Ort hat zwar nur rund 2.300 Einwohnerinnen und Einwohner, aber dafür umso mehr Touristen. Sie kommen vor allem wegen des Staubbachfalles. Er ist einer der höchsten Wasserfälle der Schweiz – und auf Instagram ein großer Hit.” „Overtourism: Auch in der Schweiz“ weiterlesen

Tourismus: 2.9 Millionen besuchen Bali von Januar bis Juli 2023

Noch nicht ganz auf Vor-Corona-Niveau

Bali ist eine zu Indonesien gehörende Insel im Indischen Ozean mit einem tropisch warmen Durchschnittsklima. Hauptstadt der Insel ist Denpasar. Mit einer Fläche von 5590 km² ist Bali die mit Abstand größte Insel der gleichnamigen Provinz. Bei der Volkszählung 2020 hatte Bali rund 4,3 Millionen Einwohner. [Wiki]

Die Zahl der ausländischen Touristen, die von Januar bis Juli 2023 über den internationalen Flughafen I Gusti Ngurah Rai nach Bali einreisen, hat 2,9 Millionen Personen erreicht. Sugito, der Leiter der Einwanderungsbehörde von Ngurah Rai, behauptet, dass der Aufwärtstrend ausländischer Touristen, die die Insel der Götter besuchen, weiter ansteigt.

Wie detik.com berichtet, erklärte Sugito, dass die fünf wichtigsten Länder, die zum Zustrom ausländischer Touristen nach Bali beitragen, Australien mit 652.461 Besuchern, Indien mit 230.063, China mit 131.458 und die Vereinigten Staaten mit 129.137 sind. “Außerdem trug das Vereinigte Königreich 126.822 Personen bei”, erklärte er in einer Pressemitteilung am Sonntag, den 13. August 2023.

Das berichtet die Bali Times in diesem Artikel. „Tourismus: 2.9 Millionen besuchen Bali von Januar bis Juli 2023“ weiterlesen

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