Eat: Befindet sich der schlechteste McDonald’s Deutschlands in Waldshut?

Servicewüste in Reinkultur

Die McDonald’s Corporation ist ein US-amerikanischer Betreiber und Franchisegeber von weltweit vertretenen Schnellrestaurants und der umsatzstärkste Fast-Food-Konzern der Welt. Stand Dezember 2023 wurden weltweit über 41.000 Restaurants betrieben, diese Zahl soll bis 2029 auf 50.000 wachsen. Mit einem Umsatz von 23,2 Mrd. US-Dollar, bei einem Gewinn von 6,2 Mrd. Dollar, zählt McDonald’s zu den 250 weltgrößten Unternehmen. Das Unternehmen kam 2022 auf eine Marktkapitalisierung von ca. 193 Mrd. US-Dollar. [Wiki]

Wir hatten in diesem Beitrag bereits schon einmal über die lausige Zubereitung der Hamburger in Waldshut berichtet. Während der McDonald’s in Weil am Rhein mit seinen seltsamen Umrechnungsraten für Schweizer kämpft. Im Südwesten herrscht für McDonald’s offensichtlich Alarmstufe ROT!

Franchising bedeutet, Standards zu beachten

Der Anglizismus Franchising steht in der Wirtschaft für Vertriebssysteme, mit deren Hilfe Produkte, Dienstleistungen, Know-how oder Technologien unter Beachtung von vorgegebenen Standards vermarktet werden. Die bekanntesten Franchise-Systeme stammen sicherlich aus der Systemgastronomie. McDonald’s, Burger King oder Subway sind mit Franchise-Partnern stark auf dem deutschen Markt vertreten. [Wiki] Die vorgegebenen Standards werden bei McDonald’s in Waldshut nicht mal annähernd eingehalten.

Systemgastronomie

Die Systemgastronomie ist eine Form der Gastronomie, die sich im Wesentlichen durch die Existenz von standardisierten Organisationsstrukturen und Unternehmensprozessen von der klassischen Gastronomie bzw. der Individualgastronomie unterscheidet. Systemgastronomische Unternehmen verfolgen die Ökonomisierung und Vereinheitlichung (in Bezug auf Prozesse und eine Corporate Identity) von drei oder mehr Restaurants. Ziel dieser Vereinheitlichung ist es, dem Gast in jeder Betriebsstätte die gleiche Produktpalette in gleichbleibender Qualität anzubieten. [Wiki]

Drive-thru in Waldshut: Sorry, we dont`t speak German

Wir sprechen akzentfreies Deutsch, die Gegenstimme im Drive-thru in Waldshut nicht. Nach mehreren Missverständnissen, resp. Nichtverstandendwerdens nutzen wir den Drive-thru in Waldshut nicht mehr.

Sauberkeit ist erstklassig

Bei Hygienie und Sauberkeit gibt es absolut nichts zu meckern: Einfach erstklassig. Chapeau!

Self-Order-Terminals bei McDonald’s in Waldshut

Von denen gibt es vier, die zuverlässig funktionieren. Nur eine Quittung bekommt man nicht immer. Manchmal aber doch. Das Personal sorgt sich nicht um den Papiernachschub.

Ausgabestation bei McDonald’s in Waldshut – the blind one

Die Ausgabestation bei McDonald’s in Waldshut ist fast immer blind, resp. die Monitore über der selbigen. Dort sollte eigentlich der Status unserer Bestellung über die Bestellnummer nachvollziehbar sein. Bei McDonald’s in Waldshut gibt es keinerlei Bestellungen, deshalb ist auch nichts nachvollziehbar.

Ausgabestation bei McDonald’s in Waldshut – the long one

Wir standen diese Woche mehr als 10 Minuten und warteten auf ein 08/15 Standard Meal. Plötzlich stiess von links hinten eine grauhaarige Lady zu uns durch und entriss uns die Quittung. Damit marschierte sie zum Manager hinter dem Tresen und diskutierte heftig mit ihm. Nach zwei weiteren Minuten hatten wir endlich unser 08/15 Standard Meal. Die grauhaarige Lady war offensichtlich Eignerin des McDonald’s in Waldshut.

Labbriger Burger und kalte Fries bei McDonald’s in Waldshut – the ugly one

Nun, wir haben mehr als 10 Minuten auf unser 08/15 Standard Meal bei McDonald’s in Waldshut gewartet: Der Burger war labbrig und die Fries kalt. Soviel zu Standards in der Systemgastronomie und im Franchising.

Link: traveLink auf Mastodon „Eat: Befindet sich der schlechteste McDonald’s Deutschlands in Waldshut?“ weiterlesen

Kultur: Omotenashi – Gastfreundschaft auf japanisch

Wurzeln in der Tradition der Teezeremonie

Von Sado, der Teezeremonie, stammt die Omotenashi-Kultur. Japan Travel beschreibt Omotenashi in diesem Beitrag auf Englisch. Wir hatten hier über die Kaiseki-Küche berichtet, die zur Teezeremonie gereicht wird. Omotenashi ist für Menschen aus dem Westen nur schwer zu verstehen: Service von ganzem Herzen ohne Erwartungshaltung. „Kultur: Omotenashi – Gastfreundschaft auf japanisch“ weiterlesen

Flugreisen: Pay after take off

Keine Vorkasse mehr

Zurzeit herrscht ein absolutes (selbstverschuldetes) Chaos bei Flugreisen. Zu wenig Personal an den Flughäfen, zu wenig Personal bei den Airlines. Flüge werden immer kurzfristiger abgesagt. Flüge, die z.T. Monate im Voraus bezahlt wurden. Servicewüste. Wie wärs mit “Pay after take off”? Zahlen erst, wenn der Flieger auch tatsächlich abgehoben hat. Der Spiegel berichtet in diesem Artikel über das aktuelle Chaos. „Flugreisen: Pay after take off“ weiterlesen

USA: Vom Kunden zum Bittsteller – Serviceparadies war einmal

Peggy Sue Diner Barstow Kalifornien

Heilfroh, überhaupt irgendeinen Mietwagen zu bekommen

Corona hat die USA verändert. Der einstige Service-Weltmeister ist zur Dienstleistungs-Wüste verkommen. Betten in Hotels werden nicht mehr gemacht. Auf die Schnelle einen Kaffee “to go” zu bekommen erweist sich als schwierig. Überall Schlangen. Überall Knappheit. Überall Abstriche. „USA: Vom Kunden zum Bittsteller – Serviceparadies war einmal“ weiterlesen

Servicewüste Deutschland: Wir können auch kein E-Commerce

Samstag, 13. Juli 2019
Am Abend – wir entscheiden uns, eine USB-Dockingstation zu kaufen. Unsere Recherchen führen uns immer wieder zu Amazon. NEIN, da wollen wir nicht kaufen, weil man sich erst registrieren muss. Bei idealo.de – einem Online-Preisvergleichsportal – finden wir Alternativen zu Amazon und kaufen bei jacob.de. Unser Kauf wird uns um 00:02h am 14.07.2019 von idealo.de bestätigt. jacob.de braucht ein wenig länger – die Kaufbestätigung erhalten wir um 04:46h am 14.07.2019. So weit so gut. Da in Deutschland offensichtlich am Wochenende kein E-Commerce stattfinden darf, geht es erst am Montag weiter – Fortsetzung folgt…

Montag, 15. Juli 2019
Wir haben Samstagnacht (13.07.2019) eine USB-Dockingstation via s.g. E-Commerce gekauft. Versendet wurde unser Kauf von jacob.de über GLS aber erst am Montagabend, fast 48 Stunden später…

Dienstag, 16. Juli 2019
Laut GLS erhalten wir heute zwischen 09:45h und 11:45h unsere Lieferung.

GLS
„Servicewüste Deutschland: Wir können auch kein E-Commerce“ weiterlesen

Landratsamt Waldshut: Servicewüste in Reinkultur

Seit Oktober letzen Jahres kämpfen wir mit dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Landratsamtes Waldshut darum, unsere Mülltonne loszuwerden. Heute haben wir mittlerweile die dritte E-Mail gesendet, nachdem uns die im Oktober letzen Jahres gekündigte Mülltonne erneut in Rechnung gestellt wurde. Weg mit der Mülltonne. Das ist der Mülltonnen Blues

Projekt „Freiraum“ am Hochrhein: Servicewüste finish, aus und vorbei

Im Oktober letztes Jahr hatten wir einen lokalen Dienstleister mit der Raumpflege des „Freiraums“ beauftragt. Der lokale Dienstleister hat furchtbar grausam versagt.

Nun gut, also Anfrage an den nächstgelegenen Dienstleister per E-Mail. Wir erhielten eine Antwort und ein Angebot. Das Angebot haben wir angenommen und den Auftrag per E-Mail erteilt: Finish, aus & vorbei – das wars, keinerlei Reaktion des Dienstleisters mehr, selbst auf erneute Rückfrage. Dienstleistungs-Wüste

Unser nächster Versuch führte uns schliesslich zur TOP Gebäudeservice GmbH. WOW, Volltreffer ! Der neue “gute Geist” im Freiraum heisst Daniela und Daniela hat heute zum ersten Mal den Freiraum besucht und ihn sehr ordentlich & fürsorglich gepflegt. Danke Daniela !

Brand New Day
„Projekt „Freiraum“ am Hochrhein: Servicewüste finish, aus und vorbei“ weiterlesen

Projekt „Freiraum“ am Hochrhein: Japanische Tatami

Günstig waren sie nicht, aber wir haben absolute Spitzenware erhalten. Unsere sechs Tatami wurden von einem vier-köpfigen Team des Haus- & Hof-Service Hecht in die Wohnung heraufgetragen und ausgelegt – ein Tatami wiegt über 30 KG. Das Team hat sehr zuverlässig und seriös gearbeitet. Ein schaler Nachgeschmack bleibt dennoch: Nur zwei der vier Team-Mitglieder haben ihre Schuhe ausgezogen – dabei herrscht doch im Freiraum absolutes Schuhverbot.

„Projekt „Freiraum“ am Hochrhein: Japanische Tatami“ weiterlesen

Buchseite 1 von 3
1 2 3